Ausgerechnet an Karneval

Nächste Kälteschelle? Wetter-Trend für NRW lässt aufhorchen: „Dauerfrost und bitterkalte Nächte“

Es könnte bald wieder ziemlich kalt werden in NRW – ausgerechnet rund um die Karnevalstage. Ein Blick auf verschiedene Wetter-Trends für den Februar.

Nach vielen Tagen voller Glätte- Warnungen floss Anfang Februar allmählich mildere Luft Richtung NRW. Dabei war das Bundesland zweigeteilt: teilweise zweistellige Temperaturen im Westen und Süden des Bundeslandes, weiterhin frostige Tage hingegen in den anderen Regionen. Am Samstag, 7. Februar, lagen die Höchstwerte dann aber auch im Osten bei 4 bis 9 Grad – und mit bis zu 13 Grad im Westen fühlte es sich schon fast nach Frühling an. Doch der Winter hat sich damit noch nicht verabschiedet.

Klirrend kalt könnte es rund um die Karnevalstage in NRW werden. Die Vorhersagen sind aber noch unsicher. (Symbolbild)

Denn ein Blick auf den Wetter-Trend zeigt: Es wird im Laufe der kommenden Woche wieder kälter in NRW – auch im Rheinland. So schreibt das Portal wetter.de in seinem 42-Tage-Wettertrend für NRW: „Sollte es tatsächlich so kommen wie es momentan in den experimentellen Trends berechnet wird, dann klopft Väterchen Frost punktgenau zum Straßenkarneval an. Dauerfrost und bitterkalte Nächte drohen - und könnten auch über den Aschermittwoch, 18. Februar, noch andauern.“ Der Trend zeigt um Rosenmontag (16. Februar) herum Höchstwerte unterhalb des Gefrierpunkts.

Neue Tiefs bringen Kaltluft mit: Rund um Karneval frostiges Wetter in NRW möglich

Auch Wetteronline erklärt, dass der Temperaturtrend wieder nach unten zeige. „Die nächste Woche startet noch ruhig und oft trüb, doch zur Wochenmitte ziehen vom Atlantik neue Tiefs heran“, heißt es im 14-Tage-Trend. Dort wird allerdings auch betont, dass es noch unsicher sei, ob es wirklich landesweit winterlich werde.

Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Orkantief Kyrill NRW Wilmsdorf Wald
Sturmschäden nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, Meinerzhagen
Baum ist auf ein parkendes Auto gestürzt, Schäden durch das Sturmtief Ela am 09.06.2014
Sturmschäden im Schellenberger Wald oberhalb des Baldeneysee verursacht nach einem schweren Sturm
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Und der Deutsche Wetterdienst (DWD)? Der veröffentlicht täglich einen 10-Tage-Trend für Düsseldorf. Und auch dieser zeigt, dass die Temperaturen möglicherweise zum nächsten Wochenende hin, also an beziehungsweise nach Weiberfastnacht am 12. Februar, wieder abfallen. Zeitgleich steigt laut der Vorhersage die Niederschlags-Wahrscheinlichkeit. Neue Chancen auf Schnee? Möglich, aber nicht sicher.

Wichtig: Solche Trends sind keine verlässlichen Prognosen. Anders als bei Kurzfristvorhersagen, bei denen Meteorologen auf den Wetterablauf in den nächsten 12 bis 72 Stunden blicken, wird bei sogenannten Trendvorhersagen ein längerer Zeitraum betrachtet. Wetter-Experten betonten dabei immer wieder: je länger die Vorhersagezeit, desto mehr Unsicherheiten.

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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