Spekulationen um Attraktion
„Weltneuheit“ im Phantasialand: Fans zeigen sich nach neuen Details verwirrt
Das Phantasialand enthüllt ein neues Detail zur „Weltneuheit“, die die Besucher bald erwartet. Doch der neue Blick auf die Attraktion sorgt für Fragen bei den Fans.
Brühl - Die Monate vor der Eröffnung einer neuen Attraktion sind für Fans von Freizeitparks eine aufregende Zeit. Jede noch so kleine Veränderung an der Baustelle, sofern einsehbar, wird beobachtet und bewertet, jeder neue kleine Info-Fetzen im Internet begierig aufgesogen. Wenn dann noch großspurig damit geworben wird, dass sich die Besucher auf eine „Weltneuheit“ freuen können, ist die Euphorie erst recht angeheizt.
Das Phantasialand hat sich nun ein ganz klein wenig in die Karten schauen lassen. Die umgestalteten Fassaden des ehemaligen 4D-Kinos und der Name der kommenden Neuheit wurden jetzt enthüllt – mehr aber auch noch nicht. Nicht nur bleiben viele Fragen offen. Auch die Fans sind äußerst verwirrt.
Neue Details zu „Weltneuheit“ im Phantasialand sorgen für Fragen
Erstmal zu den harten Fakten: Seit Ende der 1990er Jahren wurde in dem „Schauspielhaus“ im Themengebiet „Berlin“ der 4D-Film „Pirates in 4D“ mit Leslie Nielsen gezeigt. Doch seit Frühjahr 2025 ist Schluss damit, das 4D-Kino war mehrere Monate lang von einem Bauzaun mit Sichtschutz eingehüllt. Auf einem Banner wurde die Zukunft angedeutet: „Freuen Sie sich auf diese Weltpremiere – ein immersives 4D-Erlebnis der nächsten Generation!“
Anfang September fielen dann die Hüllen. Das Gebäude präsentiert sich nun den Besuchern in neuem Anstrich und mit neuen Details. In einem edlen Schriftzug prangt der Name über dem Eingang, der künftig Besucher empfangen wird: „Residenz Theater“. So weit, so gut. Doch Gestaltung und Art der Schrift sorgen online für Diskussionen: Passt das jetzt überhaupt noch zu Berlin?
Historische Aufnahmen des Phantasialands – vom Märchenwald zum größten Freizeitpark NRWs




„Die Thematisierung scheint wohl dem Themenbereich ‚Rookburgh‘ angepasst zu sein, was doch etwas verwundert, da [...] das ehemalige Schauspielhaus eher der Themenwelt Berlin zuzuordnen war“, heißt es in einem Beitrag des Portals Coaster Fans & News auf Facebook. Damit ist das Hauptproblem angesprochen: Einige sehen eher eine Optik, die zum Steampunk-Themenbereich ein paar Ecken weiter gehört. Andere wiederum können diese Deutung nicht gänzlich nachvollziehen.
„Weltneuheit“ im Phantasialand: Fans sind nach neuen Details verwirrt
„Von der Thematisierung sehe ich da weiterhin eher Alt-Berlin“, schreibt eine Facebook-Nutzerin unter dem Post des Portals. „Rookburgh ist mehr technisch und zahnräderlastig gestaltet.“ Da stimmen mehrere Kommentierende zu, beispielsweise heißt es „Sieht für mich nach Art Deco aus, was gut zu Berlin passt. Man kann Art Deco aber auch mit dem Steam Punk durchaus vergleichen, da es recht ähnlich ist.“
Auch im Freizeitpark-Forum coasterfriends.de sorgt die Gestaltung der „Weltneuheit“ für Irritation. „Finde es auf den Bildern auch etwas zu Rookburgh lastig mit dem Schriftzug und den Farben“, schreibt dort ein Freizeitpark-Fan. Das führt gar zu Spekulationen, ob man das Themengebiet Berlin in Rookburgh integrieren möchte, und zu tiefergehenden Analysen des Schriftzugs über dem Eingangsbereich.
Letztlich wirft ein Forenmitglied eine Idee in den Raum, die die Verwirrung auflösen könnte: „Wurde schonmal die Idee in den Raum geworfen, dass die gesamte Attraktion auch etwas mit Rookburgh zu tun haben könnte?“, schreibt er. Gemeint ist, dass das „Residenz Theater“ – das es übrigens von 1871 bis 1932 wirklich in Berlin gab – zu Berlin gehören wird, man im Inneren aber einen Film zu sehen bekommt, der zum Bereich Rookburgh gehört.
Am Ende heißt es aber bei allen Überlegungen: Abwarten, bis der noch unbekannte Eröffnungstermin zeigen wird, was es wirklich mit der „Weltneuheit“ auf sich hat. Warten müssen auch die Fans von Karls Erlebnis-Dorf, denn der Eröffnungstermin des neuen Freizeitparks wurde kürzlich auf Sommer 2026 geschoben. Dann können sich die Besucher im ersten Karls in NRW ein Bild davon machen, welches Alleinstellungsmerkmal der Standort zu bieten haben wird.
Rubriklistenbild: © IMAGO / Lindenthaler / imagebroker / Montage: wa.de
