Frostiger Start in die Woche

Warnung nach Winter-Einbruch in NRW: Polarluft bringt Schnee und Glätte

Die Woche wird in NRW frostig kalt. Nach einem plötzlichen Temperatursturz wird vor Glätte gewarnt. Auch Schnee ist möglich.

Update vom 18. November, 12.35 Uhr: Es wird immer winterlicher in NRW – zumindest im Bergland. Oberhalb von 500 bis 600 Metern kommt der Niederschlag am Dienstag als Schnee herunter. Im Rest von NRW ist es grau und regnerisch bei 2 bis 7 Grad. In der Nacht zu Mittwoch ist wieder Vorsicht geboten auf den Straßen. Ab Dienstagabend hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Warnung vor Glätte herausgegeben. Betroffen ist der Osten von NRW mit dem Sauer- und Siegerland, Teilen von Ostwestfalen und dem Oberbergischen sowie die Eifel im Süden des Landes.

Polarluft bringt erste Winter-Anzeichen nach NRW. Im Bergland muss mit Schnee und Glätte gerechnet werden. (Symbolbilder)

Am Mittwoch sinkt die Schneefallgrenze, im Bergland muss ab etwa 400 Metern mit Schnee und Glätte gerechnet werden. Auf dem Kahlen Asten steigt die Temperatur nicht über -1 Grad, im Rest von NRW sind 2 bis 7 Grad drin. In der Nacht zu Donnerstag wird dann auch oberhalb von 200 bis 300 Metern Schnee erwartet. Es muss mit Glätte gerechnet werden, in Hochlagen sinken die Temperaturen nachts auf bis zu -4 Grad.

Update vom 17. November, 13 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat auch für die kommende Nacht eine Glätte-Warnung für Teile von NRW ausgesprochen. Demnach muss in der Eifel, im Sauer- und Siegerland sowie in Teilen der Landkreise Paderborn und Soest und im Oberbergischen Kreis von Montag, 20 Uhr, bis Dienstag, 10 Uhr, mit Glätte und Frost gerechnet werden. Oberhalb von 600 Metern hat es bereits am Montag hin und wieder geschneit, in der zweiten Nachthälfte soll es dann in höheren Lagen erneut Schnee geben. Landesweit sinken die Temperaturen in der kommenden Nacht auf 2 bis 0 Grad, im Bergland auf -2 Grad. Bis Donnerstag soll die Schneefallgrenze auf 300 Meter absinken.

[Erstmeldung] Hamm – Es wird deutlich kälter in Nordrhein-Westfalen. Bereits am Sonntagabend waren die Temperaturen mancherorts ordentlich abgesackt, bis in die Morgenstunden muss vor allem im Bergland am Montag, 17. November, mit Frost um die -1 Grad gerechnet werden. Lokal ist laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in den höchsten Lagen sogar tagsüber Dauerfrost möglich. Die Polarluft bringt Glätte und sogar Schnee nach NRW. Ein Blick auf die kommende Woche.

Im Sauerland und Rothaargebirge warnt der DWD am Montagmorgen noch bis 10 Uhr vor Glätte und Frost. Die Warnung betrifft Teile des Sauerlandes und den Kreis Siegen-Wittgenstein. Oberhalb von 600 Metern könnte laut den Meteorologen bis zum Vormittag etwas Schnee fallen. Dann muss mit Glätte durch Schneematsch gerechnet werden. In Gipfellagen seien wenige Zentimeter Neuschnee nicht ganz ausgeschlossen.

Polarluft bringt Winter nach NRW: Schneefallgrenze sinkt

Die Chancen, dass der Schnee im Bergland von NRW liegen bleibt, stehen eher schlecht. Die Höchstwerte liegen am Montag zwischen 2 und 9 Grad, in hohen Lagen bis -1 Grad. Laut DWD muss zunächst eher mit Schneeregen gerechnet werden. In der kommenden Nacht zu Dienstag sinken die Temperaturen auf 3 bis 0 Grad, im Bergland auf bis zu -2 Grad. Es muss mit Bodenfrost und stellenweise Glätte sowie oberhalb von 600 Metern mit Schnee gerechnet werden.

Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Orkantief Kyrill NRW Wilmsdorf Wald
Sturmschäden nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, Meinerzhagen
Baum ist auf ein parkendes Auto gestürzt, Schäden durch das Sturmtief Ela am 09.06.2014
Sturmschäden im Schellenberger Wald oberhalb des Baldeneysee verursacht nach einem schweren Sturm
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Und so geht es vermutlich die restliche Woche bis zum Wochenende weiter. Frostige Nächte mit Schnee und Glättegefahr im Bergland, nasskaltes Schmuddelwetter im Flachland. Am Mittwoch sinkt die Schneefallgrenze etwas. Laut DWD ist dann ab etwa 400 bis 500 Metern Schnee möglich. Ähnlich sieht es am Donnerstag aus. Gute Nachrichten also für die Skigebiete in NRW. Zum Beispiel in Winterberg, der Ort zählt zu den schönsten Winterausflugszielen Deutschlands.

In der Nacht zu Freitag sinkt die Schneefallgrenze auf 300 Meter ab. Dann liegen die Tiefstwerte in NRW verbreitet bei 0 bis -3 Grad und auch im Flachland wird es frostig kalt. Samstag könnte der kälteste Tag der Woche werden, bevor die Temperaturen zur neuen Woche hin wohl wieder steigen werden – die Prognose ist aber noch unsicher.

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/Peter Kneffel/dpa

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