Erste Winteranzeichen

Temperatursturz bringt Schnee nach NRW – „verbreitet Frost“

Luftbild der verschneiten Winterlandschaft von Winterberg am Kahlen Asten mit Astenturm zu Coronazeiten im Sauerland in Nordrhein-Westfalen
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Luftbild der verschneiten Winterlandschaft von Winterberg am Kahlen Asten. Im Bergland von NRW könnte in der kommenden Woche Schnee fallen. Ob dieser liegen bleibt, ist allerdings fraglich.

Es wird kalt in NRW. Die Temperaturen sinken am Wochenende schlagartig ab, in der neuen Woche muss mit Schnee gerechnet werden. Der Winter klopft an.

Hamm - Kalte Nordmeerluft vertreibt derzeit die milde Luft aus Mitteleuropa. Dadurch liegt eine sogenannte Luftmassengrenze über Deutschland. Es bauen sich große Unterschiede beim Wetter auf. Während die Temperaturen bereits am Freitag im Norden maximal 11 Grad erreicht haben und es zunehmend regnerisch wurde, gab es im Süden viel Sonnenschein und an den Alpen teils bis zu 22 Grad. Die Luftmassengrenze rückt am Wochenende weiter südwärts. Spätestens am Sonntag, 16. November, ist die Kaltluft dann endgültig in ganz NRW angekommen. Am Montag könnten dann die ersten Schneeflocken vom Himmel kommen.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) liegen die Höchstwerte bereits am Sonntag nur noch bei 7 bis 11 Grad. Es wird regnerisch, die Sonne zeigt sich nicht. In der Nacht zu Montag sinken die Temperaturen dann auf 3 bis 0 Grad ab. Die neue Woche beginnt mit Schauern, „im höheren Bergland mit Schnee vermischt“, so der DWD in seiner Prognose. Bei den gemeldeten leichten Plusgraden wird die weiße Pracht vermutlich aber nicht liegen bleiben.

Winter klopft an: Temperatursturz und erster Schnee in NRW – doch nicht überall

Laut 10-Tage-Trend des DWD könnte auch in den nachfolgenden Tagen und Nächten Schnee fallen. „Es ist möglich“, sagte DWD-Meteorologin Anika Tschunt bereits Mitte der Woche im Gespräch mit wa.de. Es gebe jedoch noch ein großes Fragezeichen bei der Prognose. „Es wird definitiv kühler ab dem Wochenende. Die Frage ist, ob es wirklich kühl genug ist und der Niederschlag genau im richtigen Moment kommt“, erklärte die Meteorologin.

Außerdem sei wenn, dann zunächst nur das Bergland betroffen – wie so oft im Winter.  „Und wenn, dann nur nachts und nur in geringen Mengen“, so die Wetter-Expertin. „Die Wahrscheinlichkeit, dass der Schnee dann liegen bleibt, ist sehr gering.“ Der Boden sei noch zu warm.

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