Streik

Tarifverhandlungen im ÖPNV gescheitert - So geht es jetzt in NRW weiter

Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Nahverkehr in NRW sind gescheitert. Die Streiks gingen am Dienstag weiter, ab Mittwoch können Pendler aber aufatmen. Erstmal.

Dortmund - In der Nacht zum Dienstag, 16. April 2024, sind die Tarifverhandlungen für die rund 30.000 Beschäftigten des öffentlichen Nahverkehrs in Dortmund ergebnislos beendet worden. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV NW) konnten sich trotz intensiver Verhandlungen nicht auf ein Tarifergebnis verständigen, heißt es in einer Mitteilung von Verdi.

Tarifverhandlungen im ÖPNV gescheitert - So geht es Mittwoch weiter

Seit Montag laufen die Streiks in unterschiedlichen Betriebshöfen in Nordrhein-Westfalen. Den Anfang machten Mitarbeiter der Rheinbahn in Düsseldorf, SWK mobil in Krefeld und die Bogestra in Bochum. Am Dienstag schlossen sich weitere Verkehrsbetriebe dem Streik an. Seit dem frühen Morgen wird in folgenden Verkehrsbetrieben gestreikt: Geilenkirchen (Westverkehr), dem Rhein-Erft-Kreis (REVG), Mönchengladbach und Viersen (NEW mobil), Gelsenkirchen (Bogestra), Essen (Ruhrbahn), Lüdenscheid und Plettenberg (MVG) sowie Bielefeld (mobiel) und Gütersloh (Stadtbus Gütersloh).

Gute Nachrichten für Pendler: Streik im ÖPNV ab Mittwoch ausgesetzt

Für Pendler gibt es jetzt gut Nachrichten. „Nach intensiven Verhandlungen haben wir dem Schlichtungsvorschlag der Arbeitgeber schweren Herzens zugestimmt. Damit werden die Streikmaßnahmen ab Mittwoch ausgesetzt“, erklärte Verhandlungsführer Heinz Rech. Im Zentrum der Auseinandersetzung stand die Verteilung der Entlastungstage auf verschiedene Beschäftigtengruppen. Für die Gewerkschaft stand dabei im Fokus, keine Gruppe auszuschließen. „Die Überlastungssituation trifft alle Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr. Für uns war deshalb nicht denkbar, ein Angebot anzunehmen, das Entlastung nur für bestimmte Gruppen vorsieht“, heißt es in der Mitteilung von Verdi.

Die Streikmaßnahmen werden ab Mittwoch und für die Zeit der Schlichtung ausgesetzt. Das Schlichtungsverfahren soll in den kommenden Tagen auf den Weg gebracht werden.

Rubriklistenbild: © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa

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