Niedrige Temperaturen und Schnee

Wie lange bleibt der Winter in NRW? Spannende Prognose für Ostern – „Man darf skeptisch sein“

Regen, stürmische Böen und vereinzelt sogar Schnee – so startet Nordrhein-Westfalen in die Osterferien. Wie es mit dem Winterwetter weitergeht, ist uneindeutig.

Das erste Wochenende der Osterferien in Nordrhein-Westfalen startet noch ungemütlich, regnerisch und ziemlich winterlich. Schon in den vergangenen Tagen zeigte sich das Wetter nicht gerade von seiner besten Seite. Es war stürmisch und glatt, mancherorts fielen sogar Schneeflocken. Wie lange geht es mit dem Winterwetter noch weiter?

Auch Ende März ist es in NRW noch winterlich kalt.

Am Samstag, 28. März, sollte man zum Start in die Osterferien besser keine Aktivität im Freien planen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) soll es tagsüber regnen, „kurze Gewitter am Nachmittag nicht ganz ausgeschlossen“. In höheren Lagen sei Schneeregen möglich. Auch starke Windböen seien nicht ausgeschlossen. Dabei erreichen die Höchstwerte maximal 10 Grad.

Wetterprognose für die Osterferien: Wie lange bleibt der Winter in NRW?

Auch in den darauffolgenden Tagen kann immer wieder Schnee fallen – zumindest in den hohen Lagen. So sagt es der DWD in einer aktuellen Prognose zum Beispiel auch für Montag, 30. März, vorher. Dort, wo kein Schnee runterkommt, ist mit Schauern zu rechnen. „Montag ist es dann auch wieder windiger mit Windstärke 7 bis ins Flachland“, berichtet Meteorologin Ines von Hollen im Gespräch mit wa.de.

Und da Schnee für viele sicherlich ein Indiz für Winterwetter ist, ist der Frühling demnach erstmal nicht in Sicht. Wie es ab Mittwoch weitergeht, das ist laut Ines von Hollen noch ziemlich uneindeutig. „Die Wettermodelle gehen langsam auseinander.“

Das bestätigt auch Fabian Ruhnau von Kachelmannwetter: „Da kann man noch nicht wirklich was sagen, die Großwetterlage ist sehr unterschiedlich.“ Das amerikanische Wettermodell GFS würde unbeständiges Tiefdruckwetter vorhersagen, das ECMWF-Modell hingegen prognostiziert den Aufbau eines starken blockierenden Hochs. „Man darf skeptisch sein“, so der Wetter-Experte. Es bleibt also spannend.

Rubriklistenbild: © Sylvio Dittrich / Imago

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