Unwetterwarnungen
Schnee in NRW: Entscheidung zu Präsenzunterricht am Donnerstag gefallen
Es gibt Unwetterwarnungen vor starkem Schneefall im Süden von NRW. Vielerorts können die Schulen daher auch am Donnerstag nicht öffnen.
Update vom 18. Januar, 6:47 Uhr: In vielen Schulen fällt heute der Präsenzunterricht aus. Das haben mehrere Regierungsbezirke in NRW beschlossen. Folgende Städte und Kreise sind unter anderem betroffen:
- Stadt Aachen
- Städteregion Aachen
- Stadt Bonn
- Stadt Köln
- Kreis Düren
- Kreis Euskirchen
- Oberbergischer Kreis
- Rhein-Erft-Kreis
- Rheinisch-Bergischer-Kreis
- Rhein-Sieg-Kreis
- Hochsauerlandkreis
- Kreis Olpe
- Kreis Siegen-Wittgenstein
- Märkischer Kreis
- Kreis Olpe
- Kreis Siegen-Wittgenstein
Schnee in NRW: Entscheidung zu Präsenzunterricht am Donnerstag gefallen
Update vom 17. Januar, 16:21 Uhr: Jetzt ist die Entscheidung gefallen: In einigen Regionen von Nordrhein-Westfalen wird wegen der Schnee-Warnungen auch am Donnerstag (18. Januar) kein Präsenzunterricht in den Schulen stattfinden. Betroffen sind erneut die Regierungsbezirke Arnsberg und Köln. Das haben die jeweiligen Bezirksregierungen am Mittwochnachmittag entschieden.
Wegen des Unwetters könne auch am Donnerstag kein geordneter Unterricht an den Schulen „ohne eine Gefährdung von Schülerinnen und Schülern“ stattfinden, begründete die Bezirksregierung Köln die Entscheidung. Dort sind folgende Landkreise und Städte betroffen:
- Stadt Aachen
- Städteregion Aachen
- Stadt Bonn
- Stadt Köln
- Kreis Düren
- Kreis Euskirchen
- Oberbergischer Kreis
- Rhein-Erft-Kreis
- Rheinisch-Bergischer-Kreis
- Rhein-Sieg-Kreis
Im Regierungsbezirk Arnsberg gilt die Anordnung für diese Landkreise:
- Hochsauerlandkreis
- Kreis Olpe
- Kreis Siegen-Wittgenstein
Ob alternativ ein digitaler Distanzunterricht stattfinden wird, entscheidet jede Schule für sich. Dennoch gilt, wie schon am Mittwoch, dass die Schulen vor Ort eine Betreuung anbieten sollen, beispielsweise für Kinder, die trotzdem zur Schule kommen. Auch Lehrkräfte müssen ihren Dienst antreten, wenn die Witterungsverhältnisse das zulassen.
Schnee in NRW: Beratungen zu Präsenzunterricht laufen – Entscheidung am Nachmittag
Update vom 17. Januar, 14:08 Uhr: Wegen der erwarteten massiven Schneefälle im Süden und Südosten von NRW gab es an vielen Schulen am Mittwoch (17. Januar) keinen Präsenzunterricht. Und aktuell ist unklar, ob man an den betroffenen Schulen am Donnerstag (18. Januar) wieder zur Normalität zurückkehren kann. Denn die amtlichen Unwetterwarnungen vor starkem Schneefall des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gelten für einige Teile von NRW noch bis Donnerstagfrüh, 9 Uhr.
„Wir sondieren noch die Lage und werden heute Nachmittag eine Entscheidung treffen“, sagte am Mittwochmittag eine Sprecherin der Bezirksregierung Arnsberg. In der Bezirksregierung Köln besprechen derzeit ebenfalls Fachleute die Situation. Die schärfsten Warnungen, jeweils bis Donnerstagfrüh, gelten in NRW für Gebiete südlich von Aachen, Köln, Olpe und Winterberg. Dort können laut DWD 15 bis 30 Zentimeter Schnee, selbst in tieferen Lagen, fallen. Zudem kann es dort sehr glatt werden. Als Reaktion darauf ist am Mittwoch in weiten Teilen der betroffenen Gebiete der Präsenzunterricht an Schulen ausgefallen. Die Schulleiter konnten entscheiden, ob der Unterricht einfach ausfällt oder ob Distanzunterricht angeboten wird.
Schnee in NRW erwartet: Präsenzunterricht an einigen Schulen fällt aus
Aktualisierte Erstmeldung vom 16. Januar: Köln – Der Schnee kommt nach NRW – und zwar massiv. Für einige Kreise im Süden von NRW hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine amtliche Unwetterwarnung vor starkem Schneefall herausgegeben. In einigen Kreisen werden ab Mittwoch Schneemengen zwischen 15 und 35 Zentimetern erwartet. Das hat in einigen Regionen und Städten auch Konsequenzen für Schülerinnen und Schüler.
Regierungsbezirk Arnsberg: Präsenzunterricht entfällt in einigen Kreisen wegen Schnee
- Hochsauerlandkreis
- Märkischer Kreis
- Kreis Olpe
- Kreis Siegen-Wittgenstein
So fällt im Regierungsbezirk Arnsberg in vielen Schulen am Mittwoch (17. Januar) der Präsenzunterricht aus. Betroffen vom Ausfall des Präsenzunterrichts sind laut einem Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg der Hochsauerlandkreis, der Märkische Kreis, der Kreis Olpe und der Kreis Siegen-Wittgenstein, berichtet wa.de.
Trotz des Ausfalls des Präsenzunterrichts könnte es für viele Schülerinnen und Schüler in den betroffenen Kreisen am Mittwoch (17. Januar) dennoch Unterricht geben. „Die Schulen können selbst entscheiden, ob sie digitalen Unterricht anbieten“, erklärte der Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg gegenüber 24RHEIN. Auch Distanzunterricht sei möglich. In einem nächsten Schritt sollen die Schulen vor Ort die Eltern der Kinder über das weitere Vorgehen informieren.
Regierungsbezirk Köln: Präsenzunterricht entfällt in einigen Kreisen wegen Schnee
Auch im Regierungsbezirk Köln fällt an vielen Schulen am Mittwoch (17. Januar) der Präsenzunterricht aus. Wie aus einem Schreiben der Bezirksregierung Köln hervorgeht, das 24RHEIN vorliegt, wird es in folgenden Kreisen und Städten am Mittwoch keinen Präsenzunterricht geben:
- Stadt Aachen
- Städteregion Aachen
- Stadt Bonn
- Kreis Düren
- Kreis Euskirchen
- Kreis Heinsberg
- Oberbergischer Kreis
- Rhein-Erft-Kreis
- Rheinisch-Bergischer-Kreis
- Rhein-Sieg-Kreis
Darüber hinaus sollen in den Städten Köln und Leverkusen die Schulleitungen mit den Schulträgern zusammen entscheiden, ob der Präsenzunterricht dort am Mittwoch ebenfalls ausgesetzt wird. Fällt der Unterricht vor Ort aus, können die Schulen auch im Regierungsbezirk Köln digitalen Unterricht oder Distanzunterricht anbieten. Die Entscheidung liegt laut Bezirksregierung bei den jeweiligen Schulen. Diese sollen die Eltern über die konkreten Pläne informieren.
Bezirksregierung Düsseldorf: Präsenzunterricht soll am Mittwoch stattfinden
Im Regierungsbezirk Düsseldorf soll der Unterricht am Mittwoch trotz des angekündigten Schnees stattfinden. „Grundsätzlich findet am morgigen Mittwoch, 17. Januar, an allen Schulen des Regierungsbezirks Düsseldorf Präsenzunterricht statt“, teilte die Bezirksregierung Düsseldorf auf ihrer Webseite mit. Die Wettersituation könne allerdings teils sehr unterschiedlich sein.
„Eltern können deshalb selbst entscheiden, ob der Schulweg zumutbar ist. Sollten Eltern ihre Kinder nicht zur Schule schicken, ist die Schule umgehend zu informieren“, erklärt die Bezirksregierung. Je nach Lage können auch die Träger der jeweiligen Schulen entscheiden, ob das Schulgebäude geschlossen wird, heißt es weiter.
Stadt Wuppertal: Unterricht an Schulen endet bereits am Mittag
In Wuppertal soll es am Mittwoch gegen 14 Uhr kräftig schneien. Das hat Auswirkungen auf den Schulunterricht. Dort hat „der zuständige Krisenstab entschieden, dass der Unterricht in den Schulen um 12 Uhr endet“, teilte ein Sprecher der Stadt Wuppertal am Mittwochmorgen mit. Schülerinnen und Schüler sollen so noch rechtzeitig vor dem Schneefall nach Hause kommen. „Die Schülerinnen und Schüler vor allem der ersten bis sechsten Klasse, die zu Hause nicht versorgt werden können, werden in der Schule betreut bis sie von den Eltern abgeholt werden“, so der Sprecher der Stadt weiter.
Präsenzunterricht fällt in NRW wegen Schneechaos aus: Schulen bieten Betreuung vor Ort an
Für Eltern, die sich nicht zu Hause um ihr Kind kümmern können, soll es laut den Bezirksregierungen die Möglichkeit einer Betreuung vor Ort in den Schulen geben. „Kinder, die regelmäßig im Ganztag betreut werden, können bei Bedarf und in Abstimmung mit dem Träger ein solches Angebot erhalten“, teilte die Bezirksregierung in Arnsberg mit. Die Lehrer in NRW müssen trotz des Ausfalls des Präsenzunterrichts bei Schneefall in die Schule kommen.
Grundsätzlich können Eltern auch im Regierungsbezirk Köln entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Aber: „Sollten sich Eltern gegen eine Teilnahme am Unterricht entscheiden, so ist die Schule umgehend zu informieren“, erklärt die Bezirksregierung Köln. (jr)
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