DWD warnt vor Unwetter

Schnee in NRW: Präsenzunterricht an vielen Schulen fällt auch am Donnerstag aus

Wegen Schnee-Warnungen fand am Mittwoch in vielen Schulen in NRW Schulen kein Präsenzunterricht statt. Wie ist die Lage am Donnerstag?

Update vom 17. Januar, 15:48 Uhr: Am Donnerstag wird wegen der Schnee-Warnungen erneut an vielen Schulen in NRW kein Präsenzunterricht stattfinden. Das haben die Bezirksregierungen aus Arnsberg und Köln mitgeteilt. Betroffen sind mehrere Kreise und Städte, diesmal auch die Stadt Köln, bei der es am Mittwoch noch keine solche Anordnung gab.

Regierungsbezirk Köln: Präsenzunterricht fällt wegen Schnee in diesen Regionen aus

Autos kommen beim Schneetreiben auf den Straßen in Köln nur langsam voran.

Die Bezirksregierung Köln hat angeordnet, dass wegen der Unwetterwarnungen mit starkem Schneefall in NRW am Donnerstag vielerorts im Regierungsbezirk kein Präsenzunterricht stattfinden soll. Das Unwetter lasse „einen geordneten Unterrichtsbetrieb ohne eine Gefährdung von Schülerinnen und Schülern in Teilen des Regierungsbezirks Köln“ nicht zu, heißt es in einem Schreiben vom Donnerstagnachmittag. Betroffen sind demnach folgende Landkreise und Städte:

  • Stadt Aachen
  • Städteregion Aachen
  • Stadt Bonn
  • Stadt Köln
  • Kreis Düren
  • Kreis Euskirchen
  • Oberbergischer Kreis
  • Rhein-Erft-Kreis
  • Rheinisch-Bergischer-Kreis
  • Rhein-Sieg-Kreis

Während am Mittwoch auch die Schulen im Kreis Heinsberg keinen Präsenzunterricht hatten, gilt das am Donnerstag nicht flächendeckend. Dort dürfen die Schulleitungen in Absprache mit den Schulträgern eigenverantwortlich entscheiden. Das gilt auch für die Stadt Leverkusen. Dafür sind am Donnerstag auch die Schulen in Köln betroffen. Ob es anstatt des Präsenzunterrichts alternativ einen digitalen Distanzunterricht geben wird, können die Schulen selbst entscheiden.

Regierungsbezirk Arnsberg: Präsenzunterricht fällt wegen Schnee in diesen Regionen aus

Auch im Regierungsbezirk Arnsberg wird es, wie schon am Mittwoch, auch am Donnerstag Einschränkungen im Schulbetrieb geben. Die dortige Bezirksregierung hat festgelegt, dass in drei Landkreisen kein Präsenzunterricht stattfinden wird. Betroffen sind diesmal:

  • Hochsauerlandkreis
  • Kreis Olpe
  • Kreis Siegen-Wittgenstein

Zur Begründung teilte die Bezirksregierung mit, dass aufgrund der Wetterprognosen „weiter mit starken Beeinträchtigungen zu rechnen“ sei „und der schulische Präsenzbetrieb in drei Kreisen des Regierungsbezirks“ auch am Donnerstag ausgesetzt bleibe. Anders als noch am Mittwoch ist diesmal der Märkische Kreis nicht betroffen. Auch im Regierungsbezirk Arnsberg entscheiden die Schulen über Distanzunterricht selbst.

Schule findet statt, aber der Schulweg ist nicht sicher – was nun?

Lokal können Eltern selbst entscheiden, ob der Schulweg für ihr Kind zu gefährlich ist. „Bei extremen Wetterlagen entscheiden die Eltern morgens, ihr Kind nicht in die Schule zu schicken. In diesem Fall ist die Schule umgehend zu informieren“, teilt beispielsweise die Bezirksregierung Arnsberg mit.

Trotz Ausfall von Präsenzunterricht: Schulen müssen Betreuung gewährleisten

Wenn ein Kind trotz Ausfalls des Präsenzunterrichts zur Schule gekommen ist, dann soll es laut den Bezirksregierungen eine Betreuung vor Ort in den Schulen geben. Auch Lehrkräfte müssen ihren Dienst antreten, soweit es die Wetterlage zulässt.

Erstmeldung: Schnee-Warnungen in NRW: Öffnen die Schulen am Donnerstag wieder?

Erstmeldung vom 17. Januar, 15:04 Uhr: Köln – Kräftiger Schneefall, Frost und glatte Straßen: Der Winter hat Nordrhein-Westfalen aktuell fest im Griff. Besonders im Süden von NRW kann es bis Donnerstagmorgen (17. Januar) größere Schneemengen von bis zu 30 Zentimetern Neuschnee geben, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die Folgen bekamen vielerorts auch Familien mit schulpflichtigen Kindern zu spüren. Denn in vielen Landkreisen und Städten in der Südhälfte von NRW gab es am Mittwoch aufgrund der Wetter-Warnungen keinen Präsenzunterricht an den Schulen. Das hatten die Bezirksregierungen Arnsberg und Köln am Dienstag entschieden.

Gibt es auch am Donnerstag Schulschließungen?

Aber wie ist die Lage am Donnerstag? Immerhin gelten noch bis Donnerstag, 9 Uhr, Unwetterwarnungen vor starkem Schneefall für die Regionen südlich von Aachen, Köln und dem Sauerland. Eine Entscheidung ist nach aktuellem Stand (17. Januar, 14:40 Uhr) noch nicht gefallen, berichtet auch wa.de.

„Wir sondieren noch die Lage und werden heute Nachmittag eine Entscheidung treffen“, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung Arnsberg am Mittwoch. Auch bei der Bezirksregierung in Köln sitzen die zuständigen Fachleute noch einmal zusammen, um über mögliche Schulschließungen am Donnerstag zu beraten. Bis spätestens 18 Uhr soll laut Statuten des NRW-Schulministeriums eine solche Entscheidung für den Folgetag gefallen sein.

Vielerorts Schulschließungen in NRW am Mittwoch

Am Mittwoch (17. Januar) konnte im Regierungsbezirk Arnsberg in mehreren Landkreisen kein Präsenzunterricht an den Schulen stattfinden. Im Regierungsbezirk Köln gab es dieselbe Entscheidung für viele Städte und Landkreise.

Die Schulleiter konnten entscheiden, ob der Unterricht einfach ausfällt oder ob Distanzunterricht angeboten wird. Im Regierungsbezirk Düsseldorf wurde für Mittwoch ebenfalls über mögliche Schulschließungen beraten. Dort entschied man sich letztendlich aber dagegen.

Schnee-Warnungen in NRW noch bis Donnerstag

Wann gibt es „schneefrei“ in NRW?

Wegen extrem viel Schnee oder gefährlicher Glätte kann unter Umständen in NRW sogar die Schule ausfallen. 24RHEIN erklärt, wann es schneefrei geben kann.

Der Deutsche Wetterdienst warnt noch bis Donnerstagfrüh in der Südhälfte von NRW vor Schneefall. Für den südlichsten Teil gibt es sogar amtliche Unwetterwarnungen. „Es tritt im Warnzeitraum starker Schneefall mit Mengen zwischen 15 cm und 30 cm auf. In Staulagen werden Mengen bis 40 cm erreicht. Verbreitet wird es glatt“, heißt es beispielsweise für Bonn. Die Unwetterwarnungen gelten noch bis Donnerstagmorgen, 9 Uhr. Die anderen Schneewarnungen weiter nördlich sind bis Donnerstagfrüh, 6 Uhr, aktiv.

Vielerorts hat es in NRW am Mittwochmittag kräftig angefangen zu schneien. Oftmals ist es auch schon sehr glatt auf den Straßen. Erste Unfälle sowie Bahn-Einschränkungen waren schon kurz darauf die Folge. (bs mit dpa-Material)

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa

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