Sparprogramm

Postbank schließt Filialen in Dortmund – diese Standorte sind betroffen

Das Sparprogramm der Postbank führt zu Schließungen. Das Aus steht auch für zwei Filialen im Dortmunder Süden fest. Was bedeutet das für Kunden?

Dortmund - Vor Kurzem kündigte die Postbank einen großen Stellenabbau und die Schließung von mehreren Filialen an. Nun leiden auch Postbank-Filialen in Dortmund (NRW) unter den Sparmaßnahmen des Unternehmens: Es folgen Schließungen im Süden der Stadt, berichten die Ruhr Nachrichten. Zwei Filialen sind betroffen.

Sparprogramm der Postbank: Zwei Filialen im Dortmunder Süden müssen schließen

Wie die Ruhr Nachrichten erklären, kam es in den Postbank-Filialen im Dortmunder Süden in den vergangenen Monaten öfters zu Beschwerden seitens der Kunden. Diese waren unzufrieden aufgrund von unvermittelter Schließungen und defekten Automaten. Womöglich waren das bereits die ersten Anzeichen. Denn jetzt steht fest: die Postbank-Filialen am Hörder Bahnhof und an der Ginsterstraße in Hombruch schließen. Bereits Ende 2025 kommt das endgültige aus für die Postbank in Hombruch. Ein Jahr später folgt dann die am Hörder Bahnhof.

Im Dortmunder Süden schließen aufgrund eines Sparprogramms gleich zwei Filialen.

Doch nicht nur Kunden im Dortmunder Süden beschweren sich über die Postbank, sondern auch deutschlandweit gibt es Probleme. So kommen einige Kunden wohl nicht an ihr Geld. Zu allem Ärgernis will die Postbank in den nächsten ein bis zwei Jahre den Bargeld-Service komplett einstampfen.

Postbank-Kunden: Was passiert nun mit Geld- und Postgeschäften im Dortmunder Süden?

Zukünftig wird es für Postbank-Kunden im Dortmunder Süden sicherlich nicht einfach: Denn die nächste Filiale befindet sich erst in der Innenstadt. Zwar ist das gebührenfreie Geldabheben für Kunden auch bei der Deutschen Bank sowie der Commerzbank möglich. Allerdings sind diese jeweils seit 2017 und 2020 nicht mehr in Hombruch vertreten. Letztere gaben nicht nur in Dortmund, sondern auch in Essen, Duisburg und im Sauerland insgesamt 13 Filialen auf, so die WAZ.

Wer sich jetzt fragt, wie es mit Postgeschäft aussieht, kann aufatmen. Zwar fallen die Postdienstleistungen der Postbank weg. Allerdings können Briefe und Pakete ganz in der Nähe beim Geschäft „Foto Brinkmann“ verschickt und entgegengenommen werden, so die Ruhr Nachrichten.

Postbank streicht tausende Arbeitsplätze bis 2026

Im Rahmen eines Sparprogramms gab die Postbank im Juni 2024 bekannt, dass rund 1000 Arbeitsplätze mittels Filialschließungen gestrichen werden – Anfang Februar waren es bereits 3500 Stellen. Bis Mitte 2026 sollen die Anzahl der Geschäfte von 550 auf 320 gesenkt werden. Allerdings sind betriebsbedingte Entlassung bis Ende 2027 nicht möglich. Grund hierfür sind die jüngsten Tarifvereinbarungen mit der Gewerkschaft Verdi.

Doch was geschieht dann mit den Mitarbeitenden aus den zu schließenden Filialen? Diese werden als Kundenberater in den geplanten Beratungszentren weiterbeschäftigt. Dazu gehören die Standorte Hamburg, Berlin, Essen, Schkeuditz, Wuppertal, Mainz, Mannheim, Nürnberg und München. Zusätzlich sind zwei neue in Hannover und Bonn geplant.

Rubriklistenbild: © Schöning/ IMAGO

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