28 weitere Tiere gerettet
Polizei macht grausame Entdeckung in Messie-Wohnung in NRW – 28 Tiere vor dem Tod bewahrt
Die Polizei hat in einer Großstadt in NRW einen schockierenden Fund gemacht. In einer Messie-Wohnung stieß man auf mehrere tote, teils verweste Tiere.
Herne/Bochum – Beißender Gestank und Insekten, die aus einem gekippten Fenster nach draußen krabbeln. Diese Szenen beschreibt ein Besucher eines Mietshauses im Herner Stadtteil Horsthausen am Donnerstag, 28. August, gegenüber der Polizei. Als die Beamten an der Wohnung an der Horsthauser Straße eintreffen, öffnet ihnen erst niemand die Tür. Nachdem die Polizei die Mieterin telefonisch erreicht, kommt diese nach Hause und gewährt einen Einblick in ihr Heim. Was die Polizisten dann sehen, sind Eindrücke, die nur schwer zu verdauen sind.
Etliche tote Tiere lagen in der Wohnung, schildert die Polizei der Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ). Bei einigen hätte schon der Verwesungsprozess eingesetzt. Die Beamten zogen daraufhin Einsatzkräfte der Feuerwehr hinzu, die die Messie-Wohnung, in der sich der Müll regelrecht türmte, in Schutzanzügen betraten. Laut Angaben eines Polizeisprechers fanden die Feuerwehrleute zwei tote Hunde, drei tote Katzen sowie Vogelfedern. Die Kadaver wurden anschließend abtransportiert.
Horror-Fund: Polizei entdeckt tote und verweste Tiere in Messie-Wohnung in NRW
Bei der Mieterin handelte es sich laut Polizei um eine Frau in ihren 30er-Jahren. Wie die Tiere zu Tode kamen, werde derzeit noch ermittelt. Gegen die Frau liegt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vor.
Doch war die Mietwohnung nicht der einzige Ort, an dem sie Tiere gehalten hatte. So hatte ein Hinweis vorgelegen, dass die Dame in einer Gartenlaube in Bochum gelebt hatte. Das zuständige Veterinäramt hatte dort insgesamt 28 Tiere vorgefunden – 14 Hühner, sechs Enten, vier Hunde, zwei Katzen, ein Kaninchen und ein Sittich.
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Das bestätigt die Stadt Bochum. „Die Tiere waren lebendig und wurden sichergestellt“, sagte ein Sprecher auf Anfrage von wa.de. In welchem Zustand sich die Tiere befänden, könne er jedoch nicht sagen. Aktuell liege noch kein abschließender Bericht des Bochumer Veterinäramts vor.
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