Nach fünf Jahren

Beinbruch und Rückenprobleme: Polizeihund Fred geht frühzeitig in Rente

Das wars: Diensthund Fred geht nach fünf Jahren bei der Polizei Hagen in den Ruhestand.
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Das wars: Diensthund Fred geht nach fünf Jahren bei der Polizei Hagen in den Ruhestand.

Früher als gedacht geht der siebenjährige Polizeihund Fred in Rente. Bei der Polizei Hagen hat er mit seinen menschlichen Kollegen viel erlebt.

Hagen - Nach über fünf Jahren ist es schon Zeit für Fred - der Polizeihund aus Hagen geht in den Ruhestand. Wegen Rückenproblemen ruft für ihn frühzeitig die Rente. Da kam auch Polizeipräsidentin Ursula Tomahogh vorbei und hat dem Vierbeiner persönlich gratuliert.

Zum Schutz in Berlin: Polizeihund Fred hat viel erlebt

Fred ist ein Malinois-Rüde und wurde 2016 in Belgien geboren. Die ersten zwei Jahre wuchs er in Neuss auf und hatte mit der Polizei wenig zu tun. Doch dann brachte seine Halterin ihn in nach Hagen. Seit 2018 bildet Fred mit Polizistin Viola Seel ein Team. Nachdem er seine Schutzhundeprüfung bestanden hatte, war er mit ihr in Hagen auf Streife.

Wie die Polizei in den Instagram-Post schreibt, war das Duo unter anderem bei Einsätzen in Berlin, um die Bundestagswahl zu schützen. Wie seine tierischen Kollegen hat Fred als Diensthund zudem noch eine zweite Fähigkeit. Er ist Personenspürhund und hat die Polizei Hagen so bei zahlreichen Einsätzen mit seiner guten Schnüffelnase unterstützt.

Absolute Sportskanone: Rentner-Hund Fred hat noch viel Energie

Neben seinen körperlichen Voraussetzungen hat Fred auch eine tolle Persönlichkeit, wie seine Hundeführerin weiß. „Ich schätze an Fred seine loyale sowie aufopfernde Art mir gegenüber. Er ist ein unglaublich toller Diensthund und ich kann mich immer zu 100 Prozent auf ihn verlassen“, sagt die Polizistin Seel.

Fred ist eine Sportskanone. Er liebt es, mit Seel zu joggen und neben ihr auf dem Fahrrad herzulaufen. Er geht gerne schwimmen, macht Stand-up-Paddling mit ihr mit und jagt jedem Ball hinterher. Auch Berge mag der Rüde sehr. Doch seine Energie ist ihm im letzten Urlaub zum Verhängnis geworden.

Zum Abschied ein Kauknochen: Fred geht in Rente

Schon länger hatte Fred mit Rückenproblemen zu tun. Dann brach er sich im letzten Urlaub auch noch das Bein. Zwar erholte sich der Hund wieder gut, aber nun sind die gesundheitlichen Probleme zu groß. Mit mittlerweile sieben Jahren geht Fred frühzeitig in Rente.

Diese Aussicht wird Diensthund Fred künftig ohne Arbeitsstress genießen, wenn er in Rente ist.

Zu seinem Abschied kamen am Montag die Hagener Polizeipräsidentin, der Polizeidirektor Steffen Mielke und der Erste Polizeihauptkommissar Mathias Witte vorbei. Polizeipräsidentin Tomahgoh überreichte Fred symbolisch einen Kauknochen. „Diensthunde sind so viel mehr, als nur ein Streifenpartner für unsere Hundeführer, sie gehören zur Familie“, so Ursula Tomahogh.

Pension für Hunde

Und weil das so ist, bekommt Fred nicht nur den Kauknochen, sondern auch eine Art „Pension“. Die Polizei NRW übernimmt für pensionierte Diensthunde die Kosten für Futter, Tierarztbesuche und Behandlungen. Seinen Ruhestand verbringt er bei seiner Hundeführerin Seel.

Einen Bruder und quasi Kollegen hat Fred auch schon. Seel trainiert seit einiger Zeit mit dem dreijährigen Rüden Biako. Er wird Freds Nachfolger als Polizeihund. Beide leben bei Seel und verstehen sich gut.

Dass nicht alle Hunde zur Polizei können, zeigt ein Fall aus Hamm. Anton sieht aus wie ein Polizeihund - ist aber zu lieb. Und während Fred einen Kauknochen zur Rente bekommt, sieht das bei dem Menschen anders aus. Hier steht für 2024 eine Erhöhung an - doch nach den neusten Schätzungen sieht es für die Renter schlecht aus,

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