Tierasyl Hamm

Anton war für die Polizei zu lieb – jetzt ist der Hund auf Job-Suche

Hund Anton sucht einen Job – für die Polizei war der Rüde zu lieb
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Anton ist ein Malinois Deutscher Schäferhund-Mix – und für den Job als Polizeihund leider zu lieb.

Anton sollte eigentlich gut als Polizeihund geeignet sein. Doch der Rüde ist zu lieb für den Job. Im Tierasyl Hamm wartet er jetzt auf eine neue Aufgabe.

Hamm - Der Malinois, umgangssprachlich auch Mali, ist der perfekte Polizeihund. Bei der Rasse handelt es sich um die kurzhaarige Variante des Belgischen Schäferhundes. Die Polizei NRW hat hauptsächlich Malinois als Diensthunde. Doch Rasse hin oder her: Der Charakter muss stimmen. Und nicht immer ist ein Mali für den Polizeidienst geeignet. So wie Anton, ein Malinois Deutscher Schäferhund-Mix, der aktuell im Tierasyl in Hamm lebt und „einen Job sucht“, wie die Tierschützer es bezeichnen.

Hund Anton sucht einen Job – für die Polizei war der Rüde zu lieb

„Dynamischer, sportlicher Kerl sucht neuen Wirkungskreis“, heißt es in der Vermittlungsbeschreibung beim Tierasyl. Die Betonung liegt auf „Wirkungskreis“, denn Anton soll kein Familienhund werden oder in seinem neuen Zuhause nur im Garten umherlaufen. Für den zweieinhalbjährigen Rüden wird ein Hundeführer im Dienst oder Sport gesucht.

Der Rüde sucht einen neuen Job.

„Anton wurde durch die Polizei überprüft, zeigte dabei keinerlei Aggressionsverhalten und kam dadurch nicht infrage“, schildert das Tierasyl Hamm. Diensthunde bräuchten ein gesundes Aggressionsverhalten, erklären die Tierschützer. „Täter sollen gestellt und nicht gekuschelt werden.“

Mali-Mix Anton war zu lieb für die Polizei – Tierasyl Hamm sucht einen neuen Job

Anton ist also zu lieb für den Job als Polizeihund. Bei der Überprüfung sei allerdings auch herausgekommen, dass der Rüde eine „äußerst gute Nase“ habe und diese auch ausdauernd nutzen könne. Deshalb sucht das Tierasyl Hamm einen neuen Job für Anton. Wie Katja Skriginski, Leiterin des Tierasyls, im Gespräch mit wa.de erklärt, wäre dies im besten Fall ein Job als Such- oder Spürhund für die Justiz oder den Zoll. Anton eigne sich aber auch als Fährtensuch- oder Rettungshund, etwa beim Mantrailing.

Laut Skriginski stammt Anton nicht aus der Zucht der Polizei. „Seine Abstammung ist uns nicht bekannt.“ Der Rüde habe bereits mehrere Vorbesitzer gehabt und sei ein „Kleinanzeigen-Opfer“. Seit Mai 2023 lebt er im Tierasyl Hamm. Anton kenne die Grundkommandos, sei sehr gelehrig und leinenführig. Er kenne den Maulkorb und trage ihn problemlos.

Kontakt

Wer Interesse an Anton hat, kann sich mit dem Tierasyl Hamm in Verbindung setzen. In der Vermittlungsanzeige findet sich ein Kontaktformular. Telefonisch ist das Tierasyl unter (02381) 3050121 erreichbar.

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