„Brilon zum Regieren-Üben“?
In der „heute show“: Oliver Welke nimmt Friedrich Merz‘ Heimat aufs Korn – Bürgermeister kontert
Moderator Oliver Welke nimmt in der „heute show“ Friedrich Merz und dessen Heimat Sauerland auf Korn. Brilons Bürgermeister macht dem Kanzlerkandidaten ein Angebot.
Brilon - Nach dem Aus der Ampel-Koalition stehen aller Voraussicht nach am 23. Februar Neuwahlen an. Für Satire-Shows wie die „heute show“ natürlich ein dankbares Thema. Moderator Oliver Welke moderierte gerade einen Beitrag an und zeigte eine Fotomontage von Friedrich Merz (CDU), dem Kanzlerkandidaten der Union. Sie zeigte den gebürtigen Briloner mit einer Schultüte in der Hand. Auf der Tafel darunter standen die Worte: „Meine erste Kanzlerschaft.“ „Man könnte die kommende Wahl nun künstlich spannend reden, aber wir wissen doch alle, worauf das hinausläuft“, so Oliver Welke. Und verwies auf besagtes Foto von Merz.
Oliver Welke nimmt in „heute show“ Friedrich Merz‘ Heimat aufs Korn – Bürgermeister kontert
Und weil Friedrich Merz eben gebürtigen aus Brilon im Sauerland kommt, bekam auch der dortige Bürgermeister in der erfolgreichen Satire-Show sein Fett weg, als Oliver Welke meinte: „Zum Üben wäre sowas wie Bürgermeister von Brilon wohl besser, aber jetzt ist es eben so.“
Das klingt so, als würde sich die 25.000-Einwohner-Stadt problemlos zum Herumprobieren eignen. Der amtierende Bürgermeister von Brilon, Dr. Christof Bartsch, fühle sich dadurch aber nicht persönlich angegriffen, versicherte der SPD-Politiker auf Nachfrage des Sauerlandkuriers.
Er ergänzte: „Erlauben Sie mir einen kleinen Hinweis: In Bezug auf die angestrebte erste Kanzlerschaft von Friedrich Merz äußerte Oliver Welke die Vermutung, dass ‚zum Regieren-Üben sowas wie Bürgermeister von Brilon wohl besser wäre‘. Es wäre sicher schade für Brilon, wenn es mit seinen 16 Dörfern zum politischen Versuchslabor umgewandelt würde. Für das Prinzip ‚Trial and Error‘ scheint die Bundesbühne derzeit fast geeigneter.“
Brilons Bürgermeister bietet Friedrich Merz ein Praktikum im Rathaus an
Er schob aber direkt auch ein Angebot an Friedrich Merz hinterher. Er könne im Rathaus seiner Heimatstadt im Sauerland ja mal reinschnuppern. „Für ein Praktikum im Bürgermeisterbüro stehe ich aber jederzeit gerne bereit. Das biete ich Schülerinnen und Schülern bereits an, warum nicht auch Kanzlerkandidaten?“
Zuletzt sorgte ein Video aus dem Bundestag für Aufsehen. Die Körpersprache der Politiker Olaf Scholz, Christian Lindner und Friedrich Merz wurde zum Diskussionsthema.
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