Kirmes in NRW
Sommersend 2023: Nach der Messerattacke ändert sich das Sicherheitskonzept
Die Sommersend steht vor der Tür. Aber gibt es Änderungen im Sicherheitskonzept wegen der Messerattacke auf dem Frühjahrssend?
Münster - Der Sind findet wieder statt. Vier Monate mussten Kirmes-Fans in Münster pausieren. Nun zieht das Kirmes-Event vom 13. bis 17. Juli Rummel-Liebhaber in die Stadt. Doch: Nachdem es im Frühjahr zu einer tragischen Messerattacke auf dem Send kam, gibt es nun zu Änderungen hinsichtlich des Sicherheitskonzepts.
| Kirmes | Sommersend |
| Datum | 13.-17. Juli 2023 |
| Ort | Schlossplatz Münster |
Am Samstagabend des Send im Frühjahr wurde ein 31-jähriger Familienvater niedergestochen. Der Mann starb an einem Stich ins Herz und ist verblutet. Die Stadt beendete das Kirmes-Event daraufhin einen Tag früher. Rund 200 Menschen hatten sich einen Tag später am Send versammelt, um dem Verstorbenen zu gedenken. Ein 21-Jähriger hat sich im Anschluss zusammen mit seinem Anwalt bei der Polizei gestellt.
Sommersend 2023: Was sich nach der Messerattacke am Sicherheitskonzept ändert
Wie Martin Füser vom Medienservice der Stadt Münster erklärt, dass der Sommersend insgesamt in seiner gewohnten Form ablaufen werde. Hierbei werde die Kirmes „auf der Grundlage eines abgestimmten Sicherheitskonzeptes stattfinden“, sagt Füser auf Nachfrage von wa.de. Dennoch werde nach Angaben der Stadt die Präsenz des Kommunalen Ordnungsdienstes ebenso wie der polizeiliche Kräfteeinsatz gegenüber dem Vorjahr erhöht.
Zusätzliche Kontrollen in Form von Einlasskontrollen seien jedoch nicht geplant. „Die eingesetzten Polizeikräfte werden im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten anlassabhängige Kontrollen durchführen“, erläutert Füser.
Unter den rund 150 Schaustellern sei jedoch das Fahrgeschäft „Shake“, vor dem die Messerattacke auf dem Frühjahrssend geschah, nicht vertreten.
Derweil findet Ende Juli in Paderborn die Libori statt – eins der größten Volksfeste in Ostwestfalen mit vielen Highlights für Besucher.
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