19 Fahrzeuge beteiligt

Massenkarambolage auf der Autobahn – 26 Autos an Unfall beteiligt

Der Berufsverkehr kam auf der A42 komplett zum Erliegen. Ursache war gefährliches Glatteis. Eine Kältewelle könnte weitere Unfälle bringen.

Update vom 19. Januar, 10.31 Uhr: Es liegen neue Erkenntnisse zum Crash auf der A42 am Morgen vor. War am Anfang noch von 19 Fahrzeugen die Rede, die ineinanderkracht waren, wurde diese Zahl mittlerweile nach oben korrigiert.

Auf einer eisglatten Brücke krachten zahlreiche Autos ineinander.

Nach aktuellen Angaben waren demnach 26 Fahrzeuge an der Massenkarambolage als Folge eines Glatteinsunfalls auf der Autobahn im morgendlichen Berufsverkehrt beteiligt. 25 Menschen hätten sich demnach leicht verletzt, fünf von ihnen kamen vorsorglich in ein Krankenhaus, berichtete die Polizei.

Massenkarambolage auf der Autobahn – mehrere Verletzte bei Glätteunfall

Die Strecke zwischen dem Autobahnkreuz Essen-Nord und Bottrop sei in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort für Bergungsarbeiten noch bis in den Vormittag hinein gesperrt. Die Abschleppwagen seien aber bereits unterwegs, um die Strecke möglichst schnell wieder freizugeben, hieß es am Morgen.

[Erstmeldung] Essen/Bottrop – Auf der A42 zwischen Essen und Bottrop sind am Montagmorgen, 19. Januar, 19 Fahrzeuge auf glatter Fahrbahn ineinander gekracht. Bei der Massenkarambolage erlitten 25 Menschen leichte Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Die Strecke zwischen dem Autobahnkreuz Essen-Nord und Bottrop bleibt in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort für Bergungsarbeiten auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Der folgenschwere Unfall auf der Autobahn ereignete sich während des morgendlichen Berufsverkehrs. Nach Informationen aus der Leitstelle geriet das erste Fahrzeug aufgrund von Glatteis ins Schleudern und drehte sich auf der Fahrbahn. In der Folge konnten weitere Autofahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren auf. Die Karambolage wuchs schnell auf insgesamt 19 beteiligte Fahrzeuge an.

Glatteisgefahren auf den Straßen in NRW

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste zeitweise auch die Gegenfahrbahn gesperrt werden. Pendler müssen sich auf erhebliche Verzögerungen einstellen. Der WDR hatte zuerst über den Glätteunfall berichtet. Gegen 8.30 Uhr soll sich der Stau auf eine Länge von fünf Kilometern belaufen haben.

Die winterlichen Straßenverhältnisse sorgten für die gefährliche Situation auf der vielbefahrenen Pendlerstrecke. Autofahrer im Ruhrgebiet müssen angesichts der Wetterlage mit weiteren Behinderungen rechnen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Unfallstelle zu räumen und den Verkehr umzuleiten.

Auch in den nächsten Tagen sollte man gerade in den Morgenstunden auf der Hut sein. Der Grund ist sibirische Luft, die nach Deutschland strömt. Mit Hoch „Christian“ erwarten Meteorologen eine Kältewelle. Das trifft auch NRW. Mancherorts wird es eisig kalt in der Nacht. (maho/dpa)

Rubriklistenbild: © Justin Brosch/dpa

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