Vorhersage

„Lokal Unwetterpotenzial“ – Wetter-Prognose für NRW hat es noch immer in sich

Derzeit erlebt Nordrhein-Westfalen wechselhaftes Wetter mit Unwetterpotenzial. Doch laut Experten ist der Sommer noch immer nicht Geschichte.

Hamm – Der Sommer scheint langsam auszuklingen in Nordrhein-Westfalen. Zwar ist es noch immer sehr warm und auch die Sonne kommt immer wieder durch – diese wird aber meistens schnell wieder von Wolken oder sogar Regen verdrängt. Aber nicht mehr lange. Wetter-Experte Dominik Jung ist überzeugt: „Der Sommer geht noch eine Runde weiter in NRW.“

„Lokal Unwetterpotenzial“: Wetter-Prognose für NRW hat es noch immer in sich

„Heute Mittag wechselnd bewölkt und vor allem östlich des Rheins stellenweise Schauer und einzelne Gewitter“, bestätigt zunächst einmal der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Blick auf Dienstag, 3. September. Dort heißt es auch, dass es „lokal Unwetterpotenzial“ gebe.

Hinweis der Redaktion

Dieser Artikel wurde am 3. September veröffentlicht und beinhaltet ein zurückliegendes Wetter-Ereignis.

Am Dienstagnachmittag sei außerdem auch östlich des Rheins Gewitter mit Starkregen wahrscheinlich. „Am Abend und eingangs der Nacht zeitweise abschwächend. Temperaturanstieg auf 26 bis 29 Grad, in der Eifel und im Hochsauerland um 23 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind um Südwest“, schreibt der DWD.

In der Nacht zum Mittwoch soll das Wetter dann „wechselnd bis stark bewölkt“ sein. Zunächst bleibe es wohl trocken, im äußersten Westen könnte es aber zu schwachen Schauern kommen. „In der zweiten Nachthälfte aus Süden gebietsweise schauerartig, teils gewittrig durchsetzter Regen. Strichweise teils mehrstündiger Starkregen möglich. Tiefstwerte zwischen 17 und 14 Grad, in der Eifel bis 11 Grad“, erklärt der DWD.

Wetter-Prognose für NRW: „Durchhänger beim Sommer“ am Mittwoch

Laut Prognose von Wetter-Experte Dominik Jung soll es dann ab Mittwoch kühler werden. Er spricht gegenüber wa.de von einem „Durchhänger beim Sommer“.

Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Orkantief Kyrill NRW Wilmsdorf Wald
Sturmschäden nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, Meinerzhagen
Baum ist auf ein parkendes Auto gestürzt, Schäden durch das Sturmtief Ela am 09.06.2014
Sturmschäden im Schellenberger Wald oberhalb des Baldeneysee verursacht nach einem schweren Sturm
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Dafür dürfte die Nacht laut DWD etwas kühler werden. „In der Nacht zum Donnerstag wechselnd bis stark bewölkt, nur vereinzelt etwas Regen. Temperaturrückgang auf 15 bis 13 Grad, im höheren Bergland bis 10 Grad“, heißt es.

Sommer kehrt am Donnerstag zurück nach NRW

Meteorologe Jung von wetter.net rechnet dann jedoch mit einer Rückkehr des Sommers. „Ab Donnerstag wird es wieder mehr Sonne geben und es wird wärmer“, meint er. Dabei rechnet der Wetter-Experte mit Temperaturen bis zu 28 Grad. „Am Wochenende ist es außerdem meist freundlich und trocken, das ganze bei 25 bis 31 Grad“, erklärt Jung.

Laut DWD sei es dann meist „stark bewölkt“. Auch könnte es wieder nass werden, teils ist „gewittriger Regen“ prognostiziert – und örtlich sogar Starkregen. Diese Regenschauer würden immerhin am Abend aber „allmählich nach Nordosten“ abziehen. Der DWD geht dabei noch von einer „Erwärmung auf 22 bis 25 Grad, im Bergland um 20 Grad“ aus. Der Wind weht laut Prognose auch nur schwach bis mäßig.

Nordrhein-Westfalen erlebte schließlich auch schon eine Nacht voller Unwetter. Die Feuerwehr musste zu Hunderten Einsätzen ausrücken. Es kam sogar zu Blitzeinschlägen.

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa

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