Wintereinbruch

„Bis in tiefere Lagen“: Schneefallgrenze sinkt massiv – Warnung vor Glätte in NRW

Die Schneefallgrenze in NRW sinkt. Autofahrer sollten vorsichtig sein, denn es wird vor Glätte gewarnt. Am Wochenende sinken die Temperaturen im Bergland auf -8 Grad.

Update vom 20. November, 6:30 Uhr: Morgens gilt in NRW nach wie vor: Vorsicht auf den Straßen. Der DWD warnt bis 9 Uhr vor Glätte und Frost. Die Warnung gilt nahezu für das gesamte Bundesland, lediglich im Raum Köln, Bonn und Düsseldorf könnten die Menschen verschont bleiben. Da auf den Straßen Rutschgefahr besteht, rät der DWD dazu, morgens besonders vorsichtig zu fahren.

Schneefallgrenze sinkt massiv – Warnung vor Glätte in NRW

Update vom 19. November, 19.10 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für viele südliche Teile von NRW eine amtliche Warnung vor Glätte herausgegeben. Diese gilt von 18 Uhr bis Donnerstagmorgen, 9 Uhr. Es bestehe Rutschgefahr, wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte sein Verhalten im Straßenverkehr anpassen, heißt es.

Für einige andere Teile von NRW gilt die amtliche Warnung vor Frost bis Donnerstagmorgen, 9 Uhr. „Es tritt leichter Frost um -1 °C auf“, schreiben die Wetterexperten.

[Erstmeldung vom 19. November, 12.36 Uhr] Hamm - Während die Menschen in NRW vor einer Woche teils noch im T-Shirt herumlaufen konnten, musste zu Beginn dieser Woche die Winterjacke ausgepackt werden. Polarluft sorgte für einen ordentlichen Temperatursturz, im Sauerland und in der Eifel fiel Schnee – wenn auch nur minimal. Das Wetter hat auf Winter umgestellt. Und es wird noch kälter in NRW, die Nächte werden eisig.

Vor allem im Bergland wird es in dieser Woche sehr winterlich. Doch auch in tieferen Lagen könnten ein paar Schneeflocken fallen. (Symbolbild)

In der Nacht zu Donnerstag, 20. November, sinkt die Schneefallgrenze in NRW auf 100 bis 200 Meter ab. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) muss „bis in tiefere Lagen“ mit Schneeregen oder Schnee gerechnet werden – und Glätte. Unterhalb der Schneefallgrenze wird Regen erwartet. Die Tiefstwerte liegen bei 2 bis -2 Grad, in Hochlagen bis -3 Grad.

Schneefallgrenze in NRW sinkt – Warnung: „Bis in tiefere Lagen Glätte“

„Bei Auflockerungen in der zweiten Nachthälfte zum Donnerstag teils bis in tiefere Lagen Glätte durch überfrierende Nässe“, so die Meteorologen. Autofahrer sollten also aufpassen, vor allem bei Schneeregen und Schnee. In der Nacht zu Freitag könnte der Niederschlag auch im Tiefland als Schneeregen vom Himmel kommen. Verbreitet wird es dann frostig bei 0 bis -4 Grad.

Und so gestaltet sich die Wetterlage bis zum Wochenende. Im Bergland sinken die Temperaturen in der Nacht zu Samstag auf -7 Grad, in der Nacht zu Sonntag auf -8 Grad ab. Und auch im Rest von NRW liegen die Tiefstwerte in den Nächten im Minusbereich. Wer sich noch nicht um seine Pflanzen gekümmert hat, sollte dies also schleunigst tun.

Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW

Orkantief Kyrill NRW Wilmsdorf Wald
Sturmschäden nach dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, Meinerzhagen
Baum ist auf ein parkendes Auto gestürzt, Schäden durch das Sturmtief Ela am 09.06.2014
Sturmschäden im Schellenberger Wald oberhalb des Baldeneysee verursacht nach einem schweren Sturm
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Sollte Schnee in den kommenden Tagen in tieferen Lagen fallen, besteht laut den Wetter-Experten aber wenig Hoffnung, dass die weiße Pracht auch liegen bleibt. Der „Bodenwärmestrom“ arbeite gegen den Schnee. Laut 10-Tage-Trend des DWD für Düsseldorf wird es ab kommender Woche wieder wärmer, vor allem in den Nächten. Von Temperaturen weit über 10 Grad scheint NRW aber erst einmal weit entfernt zu sein. Vielleicht ist das Winter-Wetter gekommen, um zu bleiben.

Rubriklistenbild: © Rene Traut / Imago

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