In Gelsenkirchen

Mehrere Schwerverletzte: Angriff auf Schalke-Fans artet in Massenschlägerei aus

Beim Derby zwischen dem BVB und Schalke sind jegliche Fanansammlungen verboten. Ein Aufeinandertreffen der beiden Fangruppen, wie hier beim Derby 2012, wird es wohl nicht geben.
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Hunderte Schalke Fans wurden in Gelsenkirchen unter anderem von Dortmund-Anhängern angegriffen. (Symbolbild)

In Gelsenkirchen ist es vor dem Schalke-Spiel zu einer Massenschlägerei mit Schwerverletzten gekommen. Dahinter steckt wohl ein Angriff verfeindeter Fans.

Gelsenkirchen – Vor dem Bundesliga-Spiel zwischen FC Schalke 04 und Union Berlin am Sonntag (19. Februar) ist es zu einer Massenschlägerei in Gelsenkirchen gekommen. Doch mit der Partie selbst hatte der Vorfall wohl wenig zu tun. „Mindestens 100 gewaltbereite Personen“ hätten am frühen Sonntagmorgen Fans des FC Schalke 04 angegriffen, die nach Berlin fahren wollten, teilte ein Polizeisprecher mit.

Massenschlägerei in Gelsenkirchen: RWE- und BVB-Anhänger greifen Schalke-Fans an

Gegen halb Sieben gingen bei der Polizei „zahlreiche Notrufe“ wegen der Massenschlägerei im Stadtteil Schalke ein. Dort hatten sich „mehrere hundert Mitglieder der organisierten Schalker Fanszene“ getroffen, um mit Bussen zum Auswärtsspiel des FC Schalke 04 nach Berlin zu fahren.

Gegen 6:22 Uhr seien laut Polizeiangaben dann die rund hundert Angreifer dazugekommen, die „vermutlich aus dem Umfeld der Fanszene von Rot-Weiß Essen und Borussia Dortmund“ stammen. Kurz darauf brach die große Schlägerei aus – samt Baseballschläger und „sonstiger Schlagwerkzeuge“. Noch bevor die Polizei eintraf, waren die Angreifer wieder verschwunden. Zuletzt gab es auch mehrere Angriffe und Schlägereien im Centro Oberhausen.

Angriff auf Schalke-Fans in Gelsenkirchen: Mindestens vier Menschen schwer verletzt

Bei der Massenschlägerei wurden nach Polizeiangaben „mindestens“ vier Personen schwer verletzt. Darunter auch ein Busfahrer. Die Verletzten wurden nach kurzer Vorort-Behandlung von Sanitätern ins Krankenhaus gebraucht. Die Polizei ermittelt nun wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung. (os mit ots)

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