Sonne weicht, Kälte naht
Miese Wetterprognose für das Wochenende in NRW: „Dürfte ziemlich grau werden“
Nordrhein-Westfalen hat das milde Herbstwetter gennossen. Doch Meteorologen warnen vor einem nahenden Wetterwechsel. Der könnte das Wochenende vermiesen.
Hamm – Nordrhein-Westfalen erlebte zur Wochenmitte angenehm mildes Herbstwetter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostizierte für Mittwoch, 5. November, Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad bei teils sonnigen Verhältnissen. Dünne Schleierwolken zogen im Tagesverlauf durch. In der Nacht zu Donnerstag kühlte es aber deutlich ab: Die Temperaturen sanken auf zwei bis sieben Grad, örtlich drohte leichter Bodenfrost.
Der Donnerstag präsentierte sich meist freundlich mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken. Die Höchstwerte erreichren 15 bis 19 Grad, Niederschlag blieb aus. Auch die folgende Nacht verlief trocken, vereinzelt konnte sich Nebel bilden. Bei Temperaturen zwischen einem und acht Grad war lokal Frost in Bodennähe möglich – in Westfalen wurde gebietsweise mit Frost gerechnet. Zum Wochenausklang setzt sich das trockene Herbstwetter fort. Bei heiterem bis wolkigem Himmel werden Temperaturen zwischen elf und 17 Grad erwartet.
Mildes Herbstwetter in NRW – doch der Wetterwechsel naht
Dann aber könnte Schluss mit lustig sein. Es droht ein Wetterwechsel. „Auf jeden Fall sollte man das Wetter in NRW jetzt noch einmal genießen“, warnt Meteorologe Niklas Weise von WetterOnline im Gespräch mit wa.de. Im Laufe der Woche werde es immer weniger Sonnenschein geben. „Wir verlieren jetzt jeden Tag etwa zwei, drei Grad“, sagt er. Es wird also kühler in NRW – und die Sonne taucht wohl auch bald wieder ab.
„Am Wochenende dürfte es dann wieder ziemlich grau werden, auch Nebel wird es wohl geben“, sagt der Wetter-Experte. Der Wetterwechsel lässt Schlimmes befürchten, der heftige Wintereinbruch bleibt in NRW vorerst aber noch aus. Stellenweise hier und da Frost, ja. Dass das ganze Land in den nächsten Tagen und Wochen unter einer Eisdecke begraben wird, ist aber eher unwahrscheinlich.
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Zwar werden die Nächte kühler und auch die Temperaturen gehen nach unten. „Aber bis Mitte November sieht es nicht nach einem großen Kälteeinbruch aus“, sagt Weise. Dafür müsste der Wind drehen und aus Norden oder Osten kommen – dafür scheint es bislang aber noch keine Anzeichen zu geben. Ob es zum Monatswechsel zu einer Kältephase kommt, das dürfte dafür nicht unwahrscheinlich sein. Vielleicht fällt sogar Schnee. Der Experte möchte so weit aber noch nicht in die Zukunft blicken: „Das wäre alles reine Spekulation.“