Aus dem Zweiten Weltkrieg

Bombenfund in Essen: Sprengung erfolgreich – Sperrungen werden aufgehoben

In Essen im Stadtteil Bochold wurde eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt. Die Bombe musste noch am Abend gesprengt werden.

  • Die Bombe in Essen wurde gesprengt.
  • Alle Gebäude in einem Umkreis von 250 Metern um den Fundort in Bochold mussten geräumt werden.
  • In Essen wurde eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, die gesprengt werden musste.
  • Dieser News-Ticker ist beendet.

Update vom 21. Juni, 22:47 Uhr: Entwarnung in Essen! Die Fliegerbombe im Stadtteil Bochold wurde erfolgreich gesprengt. Die Sperrungen werden in den nächsten Minuten wieder aufgehoben.

Sprengung der Fliegerbombe steht kurz bevor

Update vom 21. Juni, 22:45 Uhr: Gute Nachrichten für alle von der Evakuierung Betroffenen. Die Sprengung soll in den nächsten Minuten beginnen, wie die Stadt eben mitteilte. Nicht wundern: Bei der Sprengung dürfte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Knall zu hören sein.

Update vom 21. Juni, 22:08 Uhr: Immer noch laufen die letzten Vorbereitungen vor der Bombensprengung in Essen-Bochold. Der Sand ist bereits entladen. Auch ein Waterpack wurde bereits mit Wasser befüllt. „Das zweite folgt nun“, teilt die Stadt Essen mit. Die Waterpacks enthalten 48 Kubikmeter Wasser und sollen die Druckwelle der Sprengung zusätzlich eindämmen.

Bombenfund in Essen: Warten auf die Sprengung

Update vom 21. Juni, 21:25 Uhr: Es gibt weiterhin keine Freigabe für die Sprengung des Blindgängers in Essen-Bochold. Dort laufen die letzten Vorbereitungen. „100 Tonnen Sand werden gerade zur Vorbereitung der Entschärfung entladen und verfüllt. Im Anschluss werden auf den Fundort noch Waterpacks geladen. Diese enthalten 48 Kubikmeter Wasser“, erklärte die Stadt um kurz vor 21 Uhr.

Update vom 21. Juni, 20:32 Uhr: Die letzten Vorbereitungen für die Bombensprengung in Essen laufen. Die Evakuierung ist abgeschlossen und der innere Kreis (250 Meter um den Fundort) geräumt. „Herr Stommel vom KBD (Kampfmittelbeseitigungsdienst; d. Red) beginnt jetzt mit den Vorbereitungen und der Umlagerung der Bombe“, teilt die Stadt Essen mit. Mit Sand und Waterpacks soll die Wucht der Sprengung eingedämmt werden.

Zweiter Evakuierungsdurchgang in Essen abgeschlossen

Update vom 21. Juni, 19:54 Uhr: Jetzt ist auch der zweite Evakuierungsdurchgang abgeschlossen, wie die Stadt Essen vor wenigen Minuten mitteilte. Damit sollte die Bombensprengung durchgeführt werden können, sobald der entsprechende Bereich vorbereitet ist. Nähere Angaben dazu gab es noch nicht.

Update vom 21. Juni, 19:19 Uhr: In Essen ist mittlerweile der erste Evakuierungsdurchgang abgeschlossen. Die Sperrstellen um die Gefahrenzone wurden um kurz vor 19 Uhr zugezogen. Jetzt läuft der zweite Evakuierungsdurchgang, der sicherstellen soll, dass sich wirklich niemand mehr im Gefahrenbereich befindet. Erst wenn das erledigt ist, kann die Bombe gesprengt werden.

Loch für Bombensprengung in Essen wird vorbereitet

Update vom 21. Juni, 17:58 Uhr: In Essen-Bochold heißt es weiter warten auf die Bombensprengung. Die Evakuierung läuft bereits seit knapp zwei Stunden. Rund 500 Menschen müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Derweil laufen die Vorbereitungen für die Sprengung der Weltkriegsbombe auf Hochtouren. „Es wurde bereits ein Loch gegraben, in das der Blindgänger gelegt wird. Das Loch wird dann mit Sand aufgefüllt und mit Water Packs bedeckt“, teilt die Feuerwehr Essen auf Twitter mit. Das Loch ist in einem Tweet dort auch zu sehen:

Bombenfund in Essen-Bochold: Bombe muss noch heute gesprengt werden

[Aktualisierte Erstmeldung] Essen – Bombenfund in Essen: In der Zollstraße ist eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt worden. „Diese muss heute noch gesprengt werden“, heißt es in einer ersten Mitteilung, die über die Warnapp NINA verschickt wurde. Zahlreiche Gebäude müssen geräumt werden. Betroffen davon sind „alle Gebäude, die sich um Umkreis von 250 m um die Fundstelle befinden“. Wann die Bombensprengung beginnen soll, ist noch unklar; die Evakuierung startete gegen 16:15 Uhr.

In Essen-Bochold wurde am 21. Juni ein Blindgänger entdeckt (Symbolbild Bombe/IDZRNRW-Montage).

Von der Evakuierung sind 500 Personen betroffen, die ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, da sie sich im inneren Kreis befinden. „Im äußeren Kreis sind circa 3.500 Personen gemeldet, die sich während luftschutzmäßig verhalten müssen“, heißt es vonseiten der Stadt weiter. Das bedeutet, dass sie sich in ihren Häusern und Wohnungen „zur abgewandten Seite des Fundorts“ aufhalten sollen. Für die Sprengung werden Water Packs und Sand eingesetzt. Zuletzt war dies bei einer Bombensprengung Ende April 2023 geschehen; dabei wurden mehrere Häuser beschädigt.

Bombenfund in Essen-Bochold – Blindgänger auf „Essen51“-Gelände entdeckt

Bombenfund in Essen – was müssen Anwohner wissen?

Hilfsbedürftige Menschen können sich an das Gefahrentelefon der Stadt Essen wenden: 0201 88 333 33.

► Inzwischen ist auch die Betreuungsstelle (Quartiersborgen, im thyssenkurpp Quartier, Gebäude Q10) für betroffene Bürger*innen eingerichtet. Seit 17 Uhr ist sie geöffnet und beherbergt Betroffene.

► Auf Lautsprecherdurchsagen achten

Der Fund ereignete sich laut Stadt Essen auf dem Gelände des Wohnbauprojektes „Essen51“. Es wurde zudem eine Betreuungsstelle für diejenigen eingerichtet, die nirgends sonst unterkommen können. „Mit Behinderungen des Individualverkehrs und des ÖPNV ist zu rechnen. Ortskundige Autofahrer*innen werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren“, heißt es von der Stadt weiter. Dieser Text wird laufend aktualisiert. (mlu/mo)

Rubriklistenbild: © Frank Molter/dpa & Stadt Essen

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