Probleme im Verkehr
Sperrungen und Bahnprobleme: Schnee kehrt nach NRW zurück und sorgt für Einschränkungen
NRW blieb am Freitag vom Sturmtief Elli weitestgehend verschont. Am Samstag sorgte der Schnee allerdings für Sperrungen, unter anderem auf der A2 und A45. Auch bei der Bahn gab es noch Probleme.
Hamm – Das Sturmtief „Elli“ sorgt nach dem milden Freitag, 9. Januar, wieder für winterliche Bedingungen in Nordrhein-Westfalen. Das Wetter bringt erneut Frost und Schneefälle mit sich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Schneefall in den Bergregionen des Sauerlandes, Bergischen Landes und Siegerlandes. Die Wetterprognose sagt bis Samstagmittag regional Neuschnee von bis zu 25 Zentimetern voraus, was zu anhaltenden Verkehrsproblemen auf Straßen und Schienen führen kann.
Am frühen Morgen gestaltete sich die Verkehrssituation auf den Straßen noch relativ entspannt. Gegen 9 Uhr registrierten die Behörden landesweit lediglich 30 Kilometer Staulänge, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). So stand etwa auf der A2 zwischen Oelde und Beckum ein Lkw quer und sorgte für mehrere Kilometer Stau auf der Strecke. In der Folge sorgte der Vorfall für mehrere Auffahrunfälle – verletzt wurde aber niemand. Auch auf der A45 zwischen Meinerzhagen und Drolshagen kam es zu einem Unfall mit einem Lkw – auch dieser Streckenabschnitt war zeitweise gesperrt.
Deutsche Bahn in NRW mit Problemen: Bahnverkehr läuft aber am Samstagmittag wieder an
Anders sieht es im Bahnverkehr aus: Besonders der Fernverkehr in Norddeutschland ist weiterhin erheblich beeinträchtigt, was auch Auswirkungen auf NRW hat. Ab mittags soll der Zugverkehr vom Ruhrgebiet und Rheinland nordwärts stufenweise wieder aufgenommen werden. Auf verschiedenen Strecken, beispielsweise zwischen Frankfurt und Köln, hat die Deutsche Bahn die Geschwindigkeiten auf den Schnellfahrstrecken gedrosselt, was nach Bahnangaben zu Verspätungen führt, so die dpa.
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