Enorme Unterschiede im Bundesland

DWD warnt vor brenzliger Glatteislage: „Vorsicht geboten“ – so ist die Wetterlage in NRW

Während sich einige Regionen in Deutschland in einer brenzligen Glatteislage befinden, ist das Wetter in NRW extrem gespalten. Der Temperaturunterschied ist enorm.

Ein „Kältebollwerk“, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) es nennt, sorgt aktuell für frostige Temperaturen im Norden und Osten von Deutschland. In den Westen und Süden Deutschlands werden hingegen inzwischen mildere Luftmassen gelenkt. Und mittendrin: Nordrhein-Westfalen. Schon am Mittwoch kletterten die Temperaturen am Rhein auf bis zu 11 Grad, während sie im Nordosten von NRW maximal 2 Grad erreichten. In den kälteren Regionen des Bundeslandes spielt auch Glätte weiterhin eine Rolle – wenn auch nicht so dramatisch wie in anderen Teilen von Deutschland.

Die Wettervorhersagen sind in den vergangenen Tagen häufig geprägt von Glätte-Warnungen. Auch weiterhin sollten Autofahrer aufpassen. (Symbolbild)

Im Osten und Nordosten von Deutschland treten laut DWD am Donnerstagabend, 5. Februar, und in der Nacht zu Freitag Niederschläge auf, die teils als leichte bis mäßige Schneefälle und teils auch als gefrierender Regen vom Himmel kommen. „Gebietsweise kommt es zu erheblicher Glätte durch Glatteis. Beim Verlassen des Hauses ist dann entsprechende Vorsicht geboten. Egal ob per Auto, mit dem Fahrrad oder zu Fuß sollte man sich den örtlichen Begebenheiten dementsprechend anpassen“, so die Warnung der Meteorologen.

Krasse Temperatunterschiede in NRW – erst noch Glätte-Gefahr, dann Frühlingsgefühle

Auch in NRW ist Glätte ein Thema, allerdings nicht überall. „Höchstwerte zwischen 0 Grad im Mindener Land und 9 Grad im Rheinland“, lautete die Prognose für den Donnerstag. Es wird also einmal mehr deutlich: Im Nordosten bleibt es teils knackig kalt, im Südwesten ist es hingegen deutlich milder. Entsprechend muss auch primär im Osten und Norden von NRW am Abend und in der Nacht mit Glätte gerechnet werden.

Für Freitag lautet die Prognose der Wetter-Experten: „Wechselnd, im Tagesverlauf meist stark bewölkt. Dabei von Südwesten ausbreitend etwas Regen, am Morgen im Nordwesten, am Abend im äußersten Nordosten sowie im höheren Bergland örtlich gefrierender Regen mit Glatteisgefahr nicht ausgeschlossen. Höchstwerte zwischen 1 und 3 Grad im Nordosten sowie im Sauerland und bis zu 10 Grad im Westen.“ Auch in der Nacht zu Samstag muss im Nordosten und im Bergland mit glatten Straßen gerechnet werden – wie zuletzt so häufig.

Am Samstag klettern die Temperaturen dann im Westen auf bis zu 14 Grad – und wecken damit fast Frühlingsgefühle. Im Osten sind 4 bis 9 Grad möglich.

Rubriklistenbild: © imago/Montage

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