Gastro-Neuheit
Afrikanischer Imbiss in Dortmund eröffnet – soll es weitere Standorte geben?
Die Gastro-Szene in Dortmund wird um eine Facette reicher: Das „Kilimanjaro“ öffnet seine Türen. Mit afrikanischer Küche will es vor allem junge Gäste locken.
Dortmund - Es gibt Neues in der Gastro-Szene in Dortmund. In der Brückstraße 42 hat am 1. Juni das „Kilimanjaro“ eröffnet. Dort gibt es Gerichte der afrikanischen Küche. Vehe Tatah leitet bereits seit 20 Jahren die Cateringfirma „Kilimanjaro Food“ im Dortmunder Stadtteil Hombruch, die in ganz NRW tätig ist. Da kam er auf die Idee, einen zugehörigen Imbiss zu übernehmen.
Neueröffnung in Dortmund: Afrikanischer Imbiss mitten in der Innenstadt
„In der Cateringfirma hat man eine andere Zielgruppe, meist ältere Leute und Firmen. Ich hab mir also gedacht ‚Wie kann man Gerichte für das junge Publikum bekannt machen‘?“, erzählt Tatah im Gespräch mit wa.de. In ihrem Imbiss in der Nähe des Konzerthauses bietet sie daher afrikanisches Fingerfood und ein paar Hauptgerichte an. Diese sind, so Tatah, zu 70 Prozent vegan. Die Optionen lassen sich aber auch mit den Fleischgerichten kombinieren.
„Im „Kilimanjaro“ können Gäste sich auf Kochbananen, Fufu oder gebratenen Reis freuen“, so Tatah. „Die afrikanische Küche ist im Vergleich zur asiatischen Küche, etwa der chinesischen oder indischen, in Deutschland insgesamt gesehen immer noch relativ unbekannt. Insbesondere die Küchen Westafrikas zählen aber zu den vielfältigsten und interessantesten, die es gibt“, heißt es auf der Website von „Kilimanjaro Food“.
Neuer afrikanischer Imbiss in Dortmund: „sind natürlich noch am Anfang“
Bislang werde das Angebot schon gut angenommen. „Wir sind natürlich noch am Anfang und richten immer noch ein, aber viele waren schon da“, erklärt Tatah. Bislang möchte sie erstmal in Dortmund Fuß fassen, andere Standorte sind bislang (noch) nicht geplant.
Auch auf dem Alten Markt in Dortmund gibt es viele Gastronomie-Betriebe. Wer Durst und Hunger in der Innenstadt verspürt, hat nun eine Option weniger. Das „Zeitgeist“, ehemals bekannt als „Thüringer“ bzw. „Gaudi-Alm“, ist mittlerweile dicht. Außengastronomie auch im Winter – das will die Stadt Dortmund jetzt möglich machen. Das Konzept stammt aus der Corona-Zeit.
Rubriklistenbild: © Veye Tatah

