Straße gesperrt
Audi von Stadtbahn erfasst: Bahn springt aus Gleisen – mehrere Verletzte
In Dortmund kam es am Montagabend zu einem schweren Unfall. Ein Audi wurde von einer Stadtbahn erfasst. Der Autofahrer erlitt schwere Verletzungen.
Dortmund - Als der Fahrer eines Audi am Montagabend, 12. Mai, von der Münsterstraße in Dortmund in die Rückertstraße abbiegen wollte, kam es zu einem schweren Unfall. Beim Überqueren der Gleise wurde der Pkw von einer Stadtbahn erfasst, mitgeschleift und schließlich zwischen einem Mast und der Bahn eingeklemmt. Die Stadtbahn entgleiste bei dem Unfall. Es gab mehrere Verletzte.
Audi von Stadtbahn erfasst: Bahn springt aus Gleisen – mehrere Verletzte
Wie ein Sprecher der Polizei Dortmund auf Nachfrage von wa.de mitteilte, gingen um kurz nach 18 Uhr mehrere Notrufe in der Leitstelle ein. Der 36-jährige Audifahrer aus Hagen wurde schwer verletzt. Lebensgefahr besteht laut Polizei jedoch nicht. Zeugen zogen den Mann aus seinem stark beschädigten Wagen. Außerdem erlitten drei Passagiere der Stadtbahn leichte Verletzungen. Knapp 50 Leute sollen zur Zeit des Unfalls in den Waggongs gewesen sein.
„In Höhe der Gut-Heil-Straße bog der Autofahrer trotz Verbot nach links ab und wurde von der herannahenden Straßenbahn erfasst“, teilt die Polizei mit. Ein spezielles Unfallaufnahmeteam war vor Ort, um die Ursache und den genauen Hergang des Unfalls zu untersuchen. Die Feuerwehr war für die Bergungsarbeiten zuständig. Die Münsterstraße musste gesperrt werden. Erst am frühen Dienstagmorgen, 13. Mai, gab die Polizei um 4.47 Uhr auf X bekannt, dass die Bergungsarbeiten abgeschlossen sind und damit auch die Fahrbahn wieder freigegeben wird.
Der Sachschaden wird insgesamt auf rund 950.000 Euro geschätzt. Der Audi ist laut Polizei ein Totalschaden, die Straßenbahn wurde erheblich beschädigt sowie eine Ampel, ein Strommast und ein Zaun.
In Dortmund war ebenfalls am Montag an einer Baustelle für eine Tiefgarage ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Anwohner nahmen eine heftige Rauchentwicklung wahr. Auch eine Nina-Warnung wurde veröffentlicht.
Am selben Tag ist in einem Tierpark in Nordrhein-Westfalen eine 33 Jahre alte Pflegerin von einem Tiger angegriffen und schwer verletzt worden. Sogar ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Mutmaßlich hätte sich die Tierpflegerin zuvor nicht davon überzeugt, eine Zwischentür zu schließen, als sie gerade das Außengehege säubern wollte.