Schädelfund schon 2016
Arbeiter finden Skelettteile auf Großbaustelle - nicht zum ersten Mal
Arbeiter haben am Dienstag auf einer Baustelle in Hagen Teile eines Skeletts gefunden. Bei den als menschlich identifizierten Knochen handele es sich vor allem um Oberschenkelknochen, teilt die Polizei mit. Bizarr: Schon 2016 war auf derselben Großbaustelle, die sich über das halbe Stadtgebiet erstreckt, ein Schädel gefunden worden.
Hagen - Aus ermittlungstaktischen Gründen hatten die Ermittler vor drei Jahren nichts über den Fund des Schädels an die Öffentlichkeit gegeben - das Skelettteil habe damals habe einem Mann zugeordnet werden können, der mutmaßlich unter Gewalteinwirkung gestorben war, heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch.
Zusammenhang zwischen den Funden?
Täter und Tathergang seien bis heute unklar; genauso wie nun die Frage offen ist, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Funden gibt. Auch sei Bestandteil der Ermittlungen, ob die am Dienstag gefundenen Knochenteile überhaupt zu einem Opfer einer Straftat gehören.
Gefunden hatten Bauarbeiter die Knochen gegen 14.45 Uhr an der Großbaustelle der Bahnhofshinterfahrung in Hagen. Die Feuerwehr half bei der Bergung in dem unwegsamen Gelände. An den Knochen waren noch Reste von Kleidung feststellbar.
