Viel los an der Grundschule
Ausnahmezustand zum Abschluss: Stadtfest beendet große Ferienaktion „Minilon“
In und an der Kardinal-von-Galen-Grundschule herrschte am Freitagnachmittag Ausnahmezustand. Teilnehmer und Teamer von „Minilon“ hatten zum großen Stadtfest eingeladen. Gekommen waren neben den rund 320 Kindern auch Eltern, viele Großeltern und Geschwister.
Drensteinfurt – Eltern, die es unter der Woche nicht geschafft hatten, „Minilon“ einen Besuch abzustatten, bekamen noch einmal die Gelegenheit, den Arbeitsplatz ihres Kindes zu sehen. Zusätzlich stand die Kinovorführung des „Minilon“-Movies des Arbeitsbereichs Film, der in diesem Jahr den Titel „The serious Duck und die Affenbande“ trägt, sowie eine Aufführung der Gruppe „Bühne“ in der Turnhalle auf dem Programm. Besonders vor dem Kino drängten sich die Menschen – kein Wunder, denn das frisch hergestellte Popcorn lockte mit einem unwiderstehlichen Geruch. Voll war es auch im Casino, der Eisdiele und auf dem Außengelände. Dort war die Feuerwehrhüpfburg umlagert. Auch am Shop sowie Kuchen- und Erfrischungsstand herrschte Gedränge. Die letzten Lonis wurden ausgegeben.
Das „Minilon“-Cup-Finale war der letzte Programmpunkt. Bereits am Morgen hatte das Turnier stattgefunden. Die beiden Siegermannschaften kämpften am Nachmittag um den Pokal. Mit fünf Toren siegte eine Mannschaft gegen einen Gegner, der nur ein Tor schoss. Besonders Moritz Schlüter erwies sich als zielsicher, gingen allein drei Tore – noch vor Felix mit zwei Treffern – auf sein Konto. Die Sieger freuten sich über eine „Minilon“-Brotdose und den goldenen Pokal.
Großes Fest zum Abschluss der Kleinstadt „Minilon“




Begeistert von „Minilon“ zeigte sich Nicole Sommer. „Ich habe seit acht Jahren ein Kind dabei und bin immer wieder fasziniert“, sagte sie. Melanie Borgmann hatte bei ihrem Sohn Maximilian, der zum zweiten Mal dabei war, einen Lerneffekt festgestellt. „Dieses Mal hat er seine Lonis für den begehrten Teddybären gespart“, verriet sie. Gut gefallen hat es auch Andrea Jankord, die als Großmutter mit ihrer Enkelin Matilda kam. „So viele Aktionen und so viel Helfer, das ist richtig toll“, gab sie am Nachmittag anerkennend zu.
So viele Aktionen und so viel Helfer, das ist richtig toll.
Am Ende zog auch Jugendpflegerin Anja Buthe ein positives Resümee. „Minilon war wieder eine gelungene Aktion“, begeisterte sie sich. Die Kinder fühlten sich ernst genommen und hätten reichlich Mitspracherecht, informierte sie. Alles habe super funktioniert, einzig der Bereich „Bühne“ sei in diesem Jahr etwas schwach gewesen. Dafür habe sich der neu eingerichtete Lieferdienst als voller Erfolg erwiesen.
„Die Teamer haben bestimmt das Doppelte gegessen als im letzten Jahr“, stellte Buthe mit einem Augenzwinkern fest. In der Regel bleibe keine Zeit, Essen zu kaufen. Diese Arbeit hätten die fleißigen Helfer des Lieferdienstes mit großem Engagement übernommen.
Ebenfalls äußerst positiv: Eine Fälschung der Lonis hat es in diesem Jahr nicht gegeben.
Viel zu tun in der Kleinstadt „Minilon“ – auch am Mittwoch




