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Überstunden werden in der lebendigen Stadt „Minilon“ nicht bezahlt

Großer Andrang an der Grundschule: 317 Kinder arbeiten in „Minilon“ wie Erwachsene, verdienen Geld und geben es wieder aus.
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Großer Andrang an der Grundschule: 317 Kinder arbeiten in „Minilon“ wie Erwachsene, verdienen Geld und geben es wieder aus.

Eine Woche lang verwandelt sich die Kardinal-von-Galen-Grundschule in eine Stadt für Kinder. 317 Kinder arbeiten in „Minilon“ wie Erwachsene, verdienen Geld und geben es wieder aus. Am Montagmorgen trafen sich Kinder und Teamer auf dem Schulhof zur Begrüßungsrede der Bürgermeisterin.

Drensteinfurt – Bevor es losging, hatte Anja Buthe, Jugendpflegerin und Bürgermeisterin der Kinderstadt, noch einige wichtige Informationen für die ungeduldig wartenden Kinder. „Wenn ihr mit eurem Lohnzettel zur Bank geht und euren Lohn abholt, dann achtet auf euer Geld. Wie im richtigen Leben kann es euch gestohlen werden“, informierte sie. Weiter warnte sie dringend davor, das Geld zu fälschen. „Wer erwischt wird, wird ausgeschlossen und sofort abgeholt. Geldfälscher wollen wir hier nicht haben“, erklärte Buthe drastisch. Jedes Jahr gibt es variierte Lonis, die auch nur in dem Jahr gültig sind.

Nach dem Schlachtruf „Minilon ist eine Stadt für Kinder, Eltern haben hier nichts zu sagen, setzt euch auf den Hosenboden, spuck dir kräftig in die Hände, mach dich an die Arbeit“, der jeden Morgen den Arbeitstag eröffnet, ging es los.

Lebendige Stadt „Minilon“ für Kinder ist gestartet

Lebendige Stadt „Minilon“ für Kinder in Drensteinfurt ist gestartet
Lebendige Stadt „Minilon“ für Kinder in Drensteinfurt ist gestartet
Lebendige Stadt „Minilon“ für Kinder in Drensteinfurt ist gestartet
Lebendige Stadt „Minilon“ für Kinder in Drensteinfurt ist gestartet
Lebendige Stadt „Minilon“ für Kinder ist gestartet

Die Teamer hatten sich mit Schildern, auf denen der Arbeitsbereich stand, aufgestellt und sammelten so ihre Kinder ein. Insgesamt gibt es 28 verschiedene Berufe, für die sich die Teilnehmer im Vorfeld bewerben konnten. Wer mit seinem Job nicht zufrieden ist, geht zum Arbeitsamt und schaut, ob es einen anderen Beruf für ihn gibt.

An jedem Tag sollen die Kinder zwei Stunden „arbeiten“, pro Stunde verdienen sie zehn Lonis. Wer mehr arbeiten will, darf das, wird dafür aber nicht bezahlt, denn die Verdiensthöchstgrenze liegt bei 100 Lonis pro Woche.

Großer Andrang an der Grundschule: 317 Kinder arbeiten in „Minilon“ wie Erwachsene, verdienen Geld und geben es wieder aus.

Dann gibt es da noch die Neuen. Die Kinder des ersten Schuljahres oder der OGS und diejenigen, die ebenfalls noch nicht dabei waren, lernten am Montag erst einmal alle Berufe kennen. Haben sie sich für einen Beruf entschieden, sucht das Arbeitsamt eine Ausbildungsstelle. Bis Mittwoch sind sie dann Azubis, die nur die Hälfte des Lohnes verdienen. Den Arbeitsplätzen sind insgesamt 79 Teamer zugeteilt, die den Kindern die Aufgaben erklären und den Nachwuchs in der Woche betreuen.

Der Montag ist der Tag, an dem zwar das Neue kennengelernt, aber auch schon richtig gearbeitet wird. So wird in der Küche eifrig gebacken, und Melonen werden in Stücke geschnitten. Die Eisdiele bereitet sich auf den Ansturm vor. In der Bank werden laufend neue Lonis zugeschnitten. Der kleine Shop hat schon früh hunderte Süßigkeiten im Angebot.

Großer Andrang an der Grundschule: 317 Kinder arbeiten in „Minilon“ wie Erwachsene, verdienen Geld und geben es wieder aus.

Im Krankenhaus werden Ärzte und medizinisches Personal ausgebildet, denn ab Dienstag müssen sich alle Arbeiter einem Gesundheitstest unterziehen. Jedes Kind sollte zum Fotografen gehen, damit ein Foto für das Arbeitszeugnis erstellt wird. In der Nähstube werden kleine Sachen für den Shop genäht und im Bereich Bühne getanzt und musiziert.

Neu in diesem Jahr ist der Katastrophenschutz. Dazu stellt die Feuerwehr zwei Fahrzeuge, die bis Mittwoch bereitstehen, damit die Kinder eine realistische Vorstellung bekommen. Neben der Arbeit in der Gärtnerei, bei der Müllabfuhr, im Wellnesscenter oder der Küche gibt es auch im Freizeitbereich Beschäftigung. Dazu gehören unter anderem ein Freizeitpark, eine Spielhalle, ein Kino und die Kirmes.

Großer Andrang an der Grundschule: 317 Kinder arbeiten in „Minilon“ wie Erwachsene, verdienen Geld und geben es wieder aus.

Interessierte Eltern und Großeltern dürfen gerne vorbeikommen und bekommen von Stadtführern des Elterngartens eine Führung durch „Minilon“.

Am Freitagnachmittag wird ein großes Stadtfest an der Grundschule gefeiert. Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde sind dazu eingeladen. Wie immer wird es einige Aufführungen geben. Das Fest bietet auch die letzte Gelegenheit für die Kinder, die Lonis auszugeben.

Großer Andrang an der Grundschule: 317 Kinder arbeiten in „Minilon“ wie Erwachsene, verdienen Geld und geben es wieder aus.

Großes Stadtfest

„Minilon“ ist eine Veranstaltung des Jugendwerks Driwa und der OGS. Es findet von Montag bis Freitag immer von 9.30 bis 12.30 Uhr statt. Die Randzeitbetreuung geht von 8 bis 9.30 Uhr und von 12.30 bis 13.30 Uhr. Teilnehmen können Kinder von acht bis zwölf Jahren. Das große Stadtfest am Freitag, 7. Juli, beginnt um 14.30 Uhr und endet um 16 Uhr.

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