Die besten Mittel

Wie werde ich Kleidermotten wieder los?

Jeder kennt die lästigen Motten, die sich in unseren Schrank einnisten und Löcher in unsere Kleidung machen.
+
Jeder kennt die lästigen Motten, die sich in unseren Schrank einnisten und Löcher in unsere Kleidung machen.

Jeder kennt die lästigen Motten, die sich in unseren Schrank einnisten und Löcher in unsere Kleidung machen. Doch wie wird man die ungebetenen Gäste wieder los?

Einmal im Schrank eingenistet, sind sie nicht wieder so leicht zu vertreiben: Denn dort haben die Kleidermotten genau das, was sie zum Leben brauchen - auf der Kleidung befinden sich nämlich Haar, Hautschuppen und Finger- sowie Zehennägel.

Diese enthalten Keratin, eines der Hauptnahrungsbestandteile von Mottenlarven. Somit ist unser Schrank der perfekte Ort für die Tierchen, um Eier zu legen.

Wie kommen die Motten überhaupt ins Haus?

Normalweise fühlen sich Kleidermotten in der Natur zu Hause. Zum Beispiel leben sie auf Vogelnestern oder auf anderen Säugetieren, die sie mit keratinhaltigen "Proviant", wie Haare, Horn oder Wolle, versorgen. Ins Haus dringen sie ein, weil sie vom Licht angelockt werden. Dann finden sie über offene Fenster und Türen hinein.

Im Haus angekommen, suchen sich die weiblichen Kleidermotten eine dunkle, ruhige Ecke, die sie zum Ablegen ihrer Eier benutzen können. Am besten geeignet erachten die ungebetenen Gäste dafür Kleiderschränke, Polster oder die Rückseite von Garderoben. Dort ernähren sie sich dann von den gehaltvollen Textilien.

So kommen die Motten gar nicht erst in Haus

Denken Sie vorausschauend und sorgen Sie dafür, dass es Kleidermotten gar nicht erst so leicht haben, in Ihr Haus einzudringen:

Wenn Sie am Abend die Lichter einschalten, sollten vorher alle Fenster und Türen geschlossen worden sein. Noch besser ist es, wenn Sie Fliegennetze oder -gitter dort anbringen.

Schauen Sie sich anschließend die beliebten Nistplätze der Motten an: Hier sorgt der Geruch von ätherischen Ölen dafür, dass die geflügelten Tiere gleich wieder kehrtmachen. Es eignen sich Zedern-, Zirbelkiefer- oder Niebaumhölzer, ebenso vertreibt der Duft von Lavendel die Kleidermotten.

Was tun, wenn der Schrank schon von Motten befallen ist?

Wichtig ist es, möglichst schnell zu handeln, denn Kleidermotten legen zwischen 100 und 250 Eier pro Jahr und bringen bis zu vier Generationen hervor.

Sobald Sie das Mottennest ausfindig gemacht haben, sollten alle Kleider bei 60 Grad gewaschen oder - wenn sie schon zu sehr befallen sind - direkt in einer Plastiktüte in den Müll befördert werden, damit sie sich nicht weiter ausbreiten können.

Empfindlichere Kleidungsstücke, die keine derartig hohen Temperaturen vertragen, können Sie ausschütteln und in den Gefrierschrank legen. Die Motten halten die Kälte nicht aus und sterben ab.

Zu guter Letzt dürfen Sie das Nest selbst nicht vergessen: Räumen Sie den Schrank oder die betroffenen Stellen frei und reinigen Sie sie an allen Ecken und Kanten mit einer Fugendüse.

Wenn Sie wirklich sicher gehen wollen, dass alle Kleidermotten entfernt wurden, gibt es außerdem eine weitere Methode. Denn gerade die Larven, die das größte Unheil anrichten, sind diejenigen, die am schwierigsten aufzufinden sind.

Indem Sie Schlupfwespen im Schrank verteilen, merzen Sie die Plage endgültig aus - die winzigen Tiere legen nämlich ihre eigenen Eier in den Motteneiern ab und zerstören sie auf diese Weise.

Sie brauchen keine Angst haben, sich damit eine weitere Plage ins Haus zu holen: Die Schlupfwespen sterben ab, sobald die gesamte Mottenpopulation verschwunden ist.

Doch es gibt nicht nur Kleidermotten, sondern auch Lebensmittelmotten, die uns gehörig auf die Nerven gehen. Wie Sie diese loswerden, lesen Sie hier.

Außerdem haben wir Tipps gegen Fruchtfliegen und Silberfischchen in der Wohnung.

Von Franziska Kaindl

Achtung: An diesen Stellen in der Wohnung wimmelt es nur so vor Keimen

Die Wasserhähne und Spülbecken – sowohl in Küche als auch im Bad – werden beim Reinigen gerne vernachlässigt. So bietet sich der perfekte Nährboden für Hefe- und Schimmelpilze. E.coli Bakterien fühlen sich hier genauso wohl. Vergessen Sie also nicht, diese Bereiche regelmäßig zu putzen.
Jeder weiß: Auf den Türklinken wimmelt es nur so von Keimen und Bakterien – vor allem zu Grippezeiten. Deshalb immer schön sauber halten!
Auch die Kaffeemaschine bekommt täglich ihren Einsatz – und doch reinigen wir nur selten den Wassertank. Doch gerade hier bilden sich gerne Hefe- und Schimmelpilze, die sich über die Schläuche in der Maschine verteilen und somit auch in unserem geliebten Heißgetränk landen. Reinigen Sie ihn deshalb einmal wöchentlich mit Essig.
Der Kühlschrank kann ebenfalls zur Brutstätte von Bakterien werden: Achten Sie deshalb darauf, dass die Temperatur richtig eingestellt ist. Diese sollte circa sieben Grad Celsius betragen. Ist sie höher als acht Grad, können sich gefährliche Mikroorganismen rasant vermehren. Diese sind schuld an Magen-Darm-Erkrankungen oder Allergien.
Achtung: An diesen Stellen in der Wohnung wimmelt es nur so vor Keimen

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare