Kleine Plagegeister

Motten im Vorratsschrank? Diese fünf Tipps helfen wirklich

Lebensmittelmotte (Plodia interpunctella)
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Lebensmittelmotten können zu einer echten Plage werden.

Haben Motten erstmal die Vorratsschränke für sich beansprucht, ist es schwer, sie wieder loszuwerden. Doch mit diesen fünf Tipps gehen Sie effektiv gegen sie vor.

Kaum öffnet man den Vorratsschrank in der Küche, schwirrt einem ein kleines, graubraunes Insekt entgegen: Lebensmittelmotten im Haushalt sind eine echte Plage. Gerne befallen sie Cornflakes-Packungen, Gewürzdosen, Trockenobst oder Mehltüten. Ist es erst einmal soweit, ist guter Rat teuer. Doch mit diesen Tipps und Tricks können Sie Motten effektiv und nachhaltig bekämpfen.

1. Von Motten befallene Lebensmittel entsorgen

Der erste Schritt ist so simpel wie wirksam: Trennen Sie sich von allen Lebensmitteln, die von Motten in Besitz genommen wurden. Kontrollieren Sie auch, ob sich in den Verpackungen und Behältern Löcher befinden, durch die sich die Insekten weiterverbreiten konnten. Das rät Dirk Petersen von der Verbraucherzentrale Hamburg. Danach sollten Sie die Schränke ausräumen und gründlich durchwischen.

2. Eier von Lebensmittelmotten mit dem Fön abtöten

Falls Sie Motten-Eier an Stellen entdecken, die Sie schlecht erreichen können, hilft der Einsatz eines Föns. Mit der Hitze können Sie die Eier effektiv vernichten.

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3. Kälte und Hitze gegen Motten-Befall

Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie befallene Lebensmittel vor dem Entsorgen für einige Tage in das Tiefkühlfach stecken, wie das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Niedersachsen rät. Aber auch durch das Erhitzen im Backofen bei mindestens 60 Grad töten Sie Eier, Larven und Falter ab. Ansonsten können die Motten zurückkehren oder sich anderswo ausbreiten.

4. Verschließbare Behälter halten Motten ab

Nach der Säuberungsaktion sollten Sie Ihre Lebensmittel in verschließbaren Behältern wie leeren Marmeladengläsern oder Vorratsdosen aufbewahren. Damit vermeiden Sie, dass sich das Ungeziefer erneut einnistet.

Wie oft wechseln Sie eigentlich Klobürste, Putzlappen & Co.?

Mit dem Schwamm verteilen Sie den Schmutz eher, als dass Sie ihn entfernen. Wechseln Sie Ihn wöchentlich. Wahlweise können Sie ihn auch heiß in der Waschmaschine waschen, dass alle Keime entfernt werden.
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen.
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden.
In Kopfkissen sammelt sich über die Jahre Talg und Harnstoff von verlorenen Haaren, Schuppen und durchschwitzten Nächten an. Deshalb ist es zu empfehlen, nach drei Jahren neue zu kaufen.
Wie oft wechseln Sie eigentlich Klobürste, Putzlappen & Co.?

5. Pheromonfallen zur Überprüfung

Die sogenannten Pheromonfallen sind im Fachhandel erhältlich und sollen mittels Botenstoffe männliche Motten anlocken. Wird kein Insekt angelockt, können Sie davon ausgehen, dass ihre Wohnung wieder "sauber" ist. Die Fallen sind jedoch nur zur Überprüfung da, nicht zur Bekämpfung.

Hier können Sie nachlesen, wie Sie Ihre Wohnung von Spinnen und Ameisen befreien.

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