Unnötig viele Schadstoffe

Heizen mit Holz: Drei Fehler, die Sie vielleicht auch beim Kaminofen-Anfeuern machen

Kaminöfen erzeugen im Herbst und Winter wohlige Wärme. Doch beim Heizen mit Holz kann einiges schiefgehen. Worauf Sie beim Anheizen achten sollten.

Was gibt es schöneres, als an einem nasskalten Herbsttag vor dem knisternden Kaminofen zu sitzen? Damit das Brennholz dabei nicht unnötig viele Emissionen freisetzt, sollten Sie ein paar Punkte beim Anheizen beachten. Sonst gerät der romantische Kaminabend schnell zur Umweltsünde.

Kaminöfen sorgen für eine angenehme Wärme im Herbst und Winter. Doch beim Anheizen kann einiges schiefgehen.

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Kaminofen richtig anheizen: die häufigsten Fehler

Moderne Kaminöfen heizen deutlich schadstoffärmer als noch vor einigen Jahren – vorausgesetzt Ofen, Brennstoff und Bedienung sind optimal. Heizfehler, die übrigens auch mit Heizungen oft passieren, kann jedoch auch der beste Kaminofen nicht ausgleichen.

  1. Anzünden mit Zeitungspapier: Sie heizen Ihren Kaminofen nur mit altem Zeitungspapier an? Das funktioniert zwar, doch ist nicht gerade umweltfreundlich. Laut dem Portal energie-fachberater.de werde dabei die etwa 5-fach höhere Menge an Kohlenwasserstoff freigesetzt, zudem verdopple sich der Schadstoffausstoß. Deutlich emissionsärmer feuern Sie Ihren Kaminofen mit Anzünderblöcken (etwa wachsgetränkte Holzwolle) und einigen Anzündhölzchen (auch Reisig oder grobes Holzhackgut) an. Die anfallende Asche sollte zudem immer richtig entsorgt werden.
  2. Brennholz zu spät nachlegen: Nach dem Anzünden sollten Sie nicht zu lange mit dem Nachlegen warten. Werden Holzscheite auf die Glut gelegt, schwelt das Brennholz oft nur vor sich hin, ohne eine sichtbare Flamme zu erzeugen: „Messungen zeigen hier für den gesamten Abbrand einen 4-fach höheren Staubausstoß, die Geruchsbelästigungen durch Kohlenwasserstoffe stiegen auf das 5-Fache“, informiert energie-fachberater.de.
  3. Luftzufuhr durch den Rost dauerhaft geöffnet: Einer der größten Fehler, den Sie beim Heizen mit Holz begehen können, ist, die Luftzufuhr über den Rost auch nach dem Anheizen noch geöffnet zu lassen. Messungen ergaben hier einen 6,5-fach höheren Feinstaubausstoß. Um diese Umweltsünde zu vermeiden, muss die Rostluftzufuhr geschlossen werden, sobald Sie das erste Mal Holz nachgelegt haben.

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11 Mythen über das Energiesparen, auf die viele immer noch hereinfallen – Sie auch?

Strom verbraucht am meisten Energie im Haushalt? Falsch! Nur sechs Prozent beträgt der Stromverbrauch am Gesamtenergieverbrauch. Die Heizung dagegen macht stolze 75 Prozent aus.
Der Backofen muss in der Regel nicht vorgeheizt werden, da er sich ohnehin schnell erwärmt. Lediglich bei empfindlichen Teigen, wie Pizza oder Soufflé, ist ein Vorheizen sinnvoll.
Bei der Mikrowelle kommt es laut GEO darauf an: Bei Gerichten bis zu einem halben Kilogramm lohnt es sich, diese in der Mikrowelle zu erhitzen. Bei größeren Speisen verbraucht die Erwärmung auf dem Herd weniger Energie.
Um das dreckige Geschirr nach dem Essen wieder sauber zu bekommen, ist der Geschirrspüler in der Regel die sparsamste Methode. Nur bei Single-Haushalten lohnt es sich, sein Geschirr per Hand zu spülen.
11 Mythen über das Energiesparen, auf die viele immer noch hereinfallen – Sie auch?

Heizen mit Holz wird immer beliebter, nicht zuletzt aufgrund der Gaskrise. Ein Kaminofen allein genügt jedoch nicht, um das gesamte Haus zu heizen (Ausnahme: wasserführende Kaminöfen). Wer zusätzlich mit Gas heizt, kann jedoch ordentlich Energie sparen, wenn er ein paar Tipps befolgt und etwa die richtige Temperatur für jeden Raum wählt.

Rubriklistenbild: © Rainer Weisflog/Imago

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