Länger haltbar

Wie sorge ich dafür, dass der Weihnachtsbaum nicht so schnell nadelt?

Der Weihnachtsbaum ist während der Feiertage der Hingucker in jedem Wohnzimmer – wenn er nur nicht so schnell nadeln würde. 7 Tipps, damit die Tanne länger frisch bleibt.

Ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum darf an den Feiertagen in vielen deutschen Haushalten nicht fehlen. Rund 30 Millionen Stück werden jährlich in Deutschland gekauft, wie der Naturschutzbund (Nabu) informiert. In diesem Jahr müssen Verbraucher jedoch ein wenig mehr Geld für ihren Baum ausgeben: Wegen höherer Löhne und gestiegener Transportkosten liegt der Preisrahmen für eine Nordmanntanne in diesem Jahr bei circa 21 bis 29 Euro pro laufendem Meter, wie der Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger berichtet hat. Im vergangenen Jahr zahlten Verbraucher für den Meter in der Spitze einen Euro weniger. Schade ist es dann, wenn der Baum schon früh zu nadeln anfängt und nicht mehr frisch aussieht.

7 Tipps, damit Sie möglichst lange etwas von Ihrem Weihnachtsbaum haben

So schön der Weihnachtsbaum auch ist – sobald er zum Nadeln anfängt, wollen ihn viele schnell wieder rauswerfen.

Etwa 40 Prozent der Deutschen kaufen ihren Weihnachtsbaum in der ersten Dezemberhälfte, wie der Verband natürlicher Weihnachtsbaum schreibt. Bis Heiligabend ist also noch etwas Zeit und die Chancen erhöhen sich, dass das Nadelgrün nicht mehr so frisch ist, wenn die Weihnachtsgeschenke unter dem Baum ausgepackt werden. Um diesem Problem vorzubeugen, sollten Sie ein paar Tipps beachten:

  • Schon die Wahl der Tanne kann den Unterschied machen: Eine Nordmanntanne (Abies nordmanniana) glänzt mit einer hohen Nadelfestigkeit, ebenfalls robust ist die Blaufichte (Picea pungens).
  • Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Baum noch frisch ist – zu erkennen daran, dass die Nadeln noch glänzen.
  • Für den Transport auf dem Autodach wickeln Sie den Baum in eine Folie, damit er nicht so schnell austrocknet.
  • Bevor der Baum zum Fest aufgestellt wird, sollte er im Netz sowie an einer sonnen- und windgeschützten Stelle im Freien oder an einem kühlen Ort aufbewahrt werden, wie der Verband natürlicher Weihnachtsbaum empfiehlt. Die Garage ist dem Verband zufolge als Lagerraum nicht empfehlenswert, da hier der Baum hier in Kontakt mit Streusalz von den Autoreifen oder anderen schädlichen Stoffen kommen kann. Damit er nicht austrocknet, schneiden Sie zwei bis drei Zentimeter an und stellen ihn in einen Eimer Wasser.

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  • Geben Sie Ihrem Baum Zeit, sich etwas zu akklimatisieren: Wenn Sie ihn sofort von der Kälte draußen ins warme Wohnzimmer stellen, könnte der Temperaturunterschied zu groß sein und er verliert früher seine Nadeln. Wählen Sie, wenn möglich, eine wärmere Zwischenstation mit rund 10 bis 15 Grad Celsius aus, damit sich der Baum an die neue Umgebung anpassen kann.
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Bewässerung: Ein Baum mit zwei Metern Höhe braucht etwa zwei Liter Wasser am Tag. Kürzen Sie ihn um etwa zwei bis drei Zentimeter, bevor Sie ihn in den Ständer stellen, damit er genug Feuchtigkeit aufnehmen kann. Anspitzen ist aber keine gute Idee: Das Wasser nimmt der Baum nämlich über das intakte Leitgewebe der äußeren Rinde auf, wie Ökotest informiert. Das schränkt die Wasseraufnahme ein.
  • Stellen Sie den Weihnachtsbaum nicht direkt vor eine warme Heizung.

Rubriklistenbild: © Bernd Feil/Imago

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