Ausdauer garantiert

Neun Stauden mit langer Blütezeit können Sie im Frühling pflanzen

Der Frühling ist Pflanzzeit für Stauden. Manche Arten sind Dauerblüher, die über Monate hinweg ihre Blütenpracht tragen. Die schönsten Exemplare finden Sie hier.

Bei günstiger Witterung und einem guten Standort sind Stauden dankbare Blühpflanzen. Und zudem in den meisten Fällen auch noch sehr pflegeleicht und ausgezeichnete Bienenweiden. Je besser es ihnen geht, desto schöner und länger blühen sie. Doch manche Arten haben von Natur aus eine besonders lange Ausdauer, sie bilden über vier Monate oder sogar ein halbes Jahr lang Blüten. Wer also mit wenig Aufwand eine große Wirkung haben möchte, pflanzt im Frühjahr eine bunte Auswahl winterharter Stauden.

Neun Dauerblüher von Buschmalve bis Zier-Salbei

Buschmalven sind an Blühfreude kaum zu übertreffen: Bei guter Witterung halten sie sogar bis in den Winter durch.

Da Sie vermutlich nicht ausschließlich dauerblühende Staudenarten in Ihren Garten pflanzen, sollten Sie darauf achten, dass Sie diese gut in den Beeten verteilen. Sonst blüht es nur an einem Fleck, während die Pracht an anderer Stelle schon nach wenigen Wochen wieder vorbei ist, weil die Stauden, wie beispielsweise die Grasnelke oder Pfingstrosen, nur eine begrenzte Blühphase haben. Die folgenden Dauerblüher mit einer Blütezeit ab Mai oder Juni eignen sich für eine Pflanzung im Frühjahr:

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StaudenartBlütezeit
Katzenminze (Nepeta)Mai bis September
Glockenblume (Campanula)Mai bis September
Spornblumen (Centranthus)Mai bis September
Storchschnabel (Geranium)Mai bis August
Zier-Salbei (Salvia)Mai bis September
Mädchenauge (Coreopsis)Juni bis Oktober
Witwenblume (Knautia)Juni bis Oktober
Prachtkerze (Oenothera lindheimeri)Juni bis Oktober
Buschmalven (Lavatera)Juni bis Oktober

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Riesen-Steppenkerze (Eremurus robustus)
Blühender Zierlauch
Gelbe Taglilien (Hemerocallis) an Zaun
Steppensalbei (Salvia nemorosa)
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Staudenpflege im Frühjahr

Das Frühjahr ab März ist ein guter Zeitpunkt, um Stauden zu pflanzen. Bevor sie in die Erde kommen, sollte man den Boden etwas auflockern und Unkräuter entfernen. Schon bestehende Stauden lassen sich jetzt gut teilen und auf diese Weise ganz einfach vermehren – dies geht aber auch noch gut im Herbst. So oder so benötigen die Pflanzen eine Portion Dünger, damit sie auch die nötigen Nährstoffe für den Neuaustrieb und viele Blüten haben. Ideal sind organische Dünger wie Kompost und Hornspäne, aber auch ein mineralischer Langzeitdünger ist geeignet.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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