Kalte Jahreszeit

Wie Sie den Kaminofen anheizen, damit es möglichst wenig raucht und Holz verbraucht wird

Beim Anheizen des Kaminofens gibt es unterschiedliche Methoden. Damit sich möglichst wenig Rauch entwickelt, sollten Sie ein paar Dinge beachten.

Damit der Kaminofen eine schöne Wärme entwickelt, sollten Sie das richtige Holz verwenden. Zum Anheizen brauchen Sie spezielles Holz, das schnell brennt und besonders heiß wird. Dafür eignen sich etwa Stäbchen oder Späne aus Kiefernholz oder Fichte. Diese setzen dann das eigentliche Brennholz in Brand – gut getrocknetes Scheitholz von Laubbäumen, das laut den Experten von ofenseite.com über eine maximale Restfeuchte von 20 Prozent verfügen darf. Bei einem höheren Wasseranteil würde das Feuer übermäßig rauchen und das Holz eine geringere Wärmeleistung erbringen. Die Kaminofenscheibe verrußt dadurch schneller, kann jedoch mit einem Trick schnell wieder gereinigt werden. Wie Sie optimal anheizen, zeigen wir im Folgenden.

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Holzofen anheizen von oben – so geht‘s

Wer seinen Kaminofen richtig anheizt, spart Holz und vermeidet eine unnötige Rauchentwicklung.

Kaminöfen lassen sich entweder „von unten“ oder „von oben“ anfeuern. Beides hat seine Vor- oder Nachteile, jedoch soll sich bei der Methode von oben weniger Rauch entwickeln und weniger Brennholz verbraucht werden. Und so geht‘s:

  • Stapeln Sie zuerst etwa vier bis sechs mittelgroße Holzscheite kreuzweise übereinander.
  • Danach legen Sie das Anzündholz darauf. Stapeln Sie das Anzündholz in mehreren, feinen Schichten – so dauert es länger, bis die dünnen Stäbe abbrennen und die Flammen können dabei auf besser auf das Scheitholz übergehen.
  • Legen Sie zusätzlich ein bis zwei Stück Anzündhilfen obendrauf, zum Beispiel wachsgetränkte Holzwollepads.
  • Nun den Luftregler komplett öffnen. Wenn das Feuer richtig brennt, drosseln Sie die Luftzufuhr wieder.
  • Erst, wenn nur noch eine Glutschicht im Kaminofen zu sehen ist, legen Sie Brennholz nach.

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11 Mythen über das Energiesparen, auf die viele immer noch hereinfallen – Sie auch?

Strom verbraucht am meisten Energie im Haushalt? Falsch! Nur sechs Prozent beträgt der Stromverbrauch am Gesamtenergieverbrauch. Die Heizung dagegen macht stolze 75 Prozent aus.
Der Backofen muss in der Regel nicht vorgeheizt werden, da er sich ohnehin schnell erwärmt. Lediglich bei empfindlichen Teigen, wie Pizza oder Soufflé, ist ein Vorheizen sinnvoll.
Bei der Mikrowelle kommt es laut GEO darauf an: Bei Gerichten bis zu einem halben Kilogramm lohnt es sich, diese in der Mikrowelle zu erhitzen. Bei größeren Speisen verbraucht die Erwärmung auf dem Herd weniger Energie.
Um das dreckige Geschirr nach dem Essen wieder sauber zu bekommen, ist der Geschirrspüler in der Regel die sparsamste Methode. Nur bei Single-Haushalten lohnt es sich, sein Geschirr per Hand zu spülen.
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Der Nachteil dieser Methode ist, dass es länger dauern kann, bis sich ein schönes Feuer entwickelt. Mit etwas Übung gelingt Ihnen dies aber sicher bald. Beim Heizen mit Holz kann jedoch auch einiges schief gehen – welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.

Rubriklistenbild: © Bernd Feil/M.i.S./Imago

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