Echte Wasserratten

Pelzige Wasserfreunde: elf Hunderassen, die eine Leidenschaft fürs Schwimmen haben

Weißer Pudel am Strand.
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Der Name Pudel kommt aus dem Altdeutschen: „Puddeln“ bedeutete damals „im Wasser planschen“. Ursprünglich wurden Pudel sogar speziell für die Wasserjagd gezüchtet. Seine Gene lassen ihn noch immer gerne ins Wasser hüpfen. Kleinere Pudel bevorzugen allerdings flacheres Wasser, in dem sie sich austoben können.
Irish  Water  Spaniel  am Sandstrand.
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Der Irische Wasserspaniel, auch Irish Water Spaniel genannt, ist ein waschechter Wasserhund und hat eine Eigenschaft, um die ihn wohl viele Frauen beneiden dürften. Nach einem ausgiebigen Wasserbad trocknet sein krauses Haar besonders schnell. Ein echter Vorteil, denn die Hunde lassen keine Gelegenheit aus, um durchs Wasser zu toben. Besitzer sollten ihre Hunde daher immer gut im Auge behalten.
Spielende Hunde am Strand.
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Auch sein spanischer Kollege, der Spanische Wasserhund (im Bild links) ist, wie sein Name schon verrät, ein wahrer Wasserfreund. Zu den Wasserhunden gehören neben dem Irischen und dem Spanischen übrigens auch der Italienische (Lagotto Romagnolo), der Französische (Barbet) und der Portugiesische Wasserhund, genauso wie der American Water Spaniel und der Friesische Wasserhund (Wetterhoun). Die wasserverrückten Hunde sind für ihr fröhliches und aufgewecktes Wesen bekannt und aufgrund ihrer Fellstruktur und weniger Haarausfall für Allergiker besonders gut verträglich.
Hund sitzt am Strand.
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Der Chesapeake-Bay-Retriever, kurz Chesapeake oder Chessie genannt, ist der einzige aus den USA stammende Retriever und ebenfalls ein großer Wasserfreund. Im Wasser ist er in seinem Element und kann sich dort schnell und wendig fortbewegen. Das dichte, krause Fell schützt ihn außerdem vor der Kälte der Meereswogen.
Flat-Coated-Retriever-Welpe rennt durch Wasser.
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Schon als Welpe lässt auch der Flat-Coated Retriever keine Gelegenheit zum Schwimmen aus. Zur Not müssen sogar Pfützen herhalten. Die Hunderasse, die auch „St. John’s Dog“ genannt wird, gilt als arbeitsfreudig und lernwillig sowie sanftmütig und kinderlieb.
Hund/Golden Retriever spielt im Wasser.
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Bereits während der Zucht wurde beim Golden Retriever darauf Wert gelegt, dass er gut schwimmen kann. Viele der humorvollen Hunde sind daher nur schwer wieder aus dem Wasser zu bekommen, wenn sie erst einmal hineingesprungen sind.
Hundeschwimmen in Mannheim-Sandhofen: Golden Retriever apportiert Tennisball im Wasser eines Schwimmbeckens.
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Genau wie der Golden Retriever ist auch der Labrador Retriever ein begnadeter Apportierhund, der an die Arbeit im und am Wasser gewöhnt ist. Aber auch nach Feierabend stürzt sich der Vierbeiner mit Vorliebe ins kühle Nass. Beim Schwimmen kommt ihm nicht nur sein wasserfestes Fell, sondern auch die schwimmhautartigen Häute zwischen den Zehen zugute. Viele der Hunderassen, die gerne schwimmen, besitzen übrigens diese „Schwimmhäute“, um damit mehr Wasser zu verdrängen.
Leonberger watet aus dem Wasser.
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Auch Leonberger sind für jeden Wasserspaß zu haben. Die Hunde lieben es, ausgiebig schwimmen zu gehen – praktisch für die Besitzer, denn Leonberger sollten mehrere Stunden Bewegung am Tag bekommen.
Hund am Wasser.
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Der Nova Scotia Duck Tolling Retriever, zu Deutsch sinngemäß Neuschottischer, Enten anlockender Apportierhund, hat als auf die Entenjagd spezialisierter Vierbeiner keine Angst vor Wasser. Er hat vielmehr eine echte Passion für Wasser: Je mehr Zeit der Toller am Wasser verbringen darf, umso glücklicher ist er. Eine wassernahe Betätigung, die Apportieren beinhaltet, ist ideal für das hübsche Energiebündel. Für Schwimmer und sehr aktive Besitzer ist diese Hunderasse daher perfekt.
Landseer war schwimmen und läuft aus dem Wasser.
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Landseer lieben das Wasser und sind begeisterte Schwimmer. Als Wasserrettungshunde leisten die schwarz-weißen Fellnasen auch heute noch vereinzelt Großes bei der Rettung von Ertrinkenden, wobei ihnen auch die Schwimmhäute zwischen den Zehen zugutekommen.
  • Sophie Kluß
    VonSophie Kluß
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Manche Hunderassen können gar nicht genug davon bekommen, sich ins kühle Nass zu stürzen. Welche das sind, erfahren Sie in unserer Bildergalerie.

Obwohl die meisten der aufgeführten Hunderassen von Natur aus gute Schwimmer sein dürften, gibt es auch Ausnahmen. Sollte Ihrem Hund das Wasser nicht auf Anhieb sympathisch sein, können Sie mit ihm trainieren. Trotzdem sollten Sie wissen, dass es auch Hunde gibt, die keine begnadeten Schwimmer sind. Worauf Sie außerdem achten sollten, wenn Ihr Hund in den Pool geht, erfahren Sie hier.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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