Lärmbelästigung

36.000 Euro Bußgeld drohen: Urlaubsland bestraft Missachtung eines Verbots hart

Wer im Urlaub Regeln missachtet, muss zahlen. Besonders an Stränden gehen einige Länder jetzt knallhart vor. Darunter auch Portugal. Es droht ein hohes Bußgeld.

Hamm - Der Urlaub mit der Familie oder mit Freunden ist gebucht, die Koffer sind gepackt, die Aktion der Klima-Kleber an Flughäfen wurde glücklicherweise vermieden und die Reise beginnt. Im Urlaubsland angekommen sollten jedoch einige Regeln beachtet werden, die es hierzulande in dieser Art eher selten gibt. Einzelpersonen droht beispielsweise in Portugal ein Bußgeld zwischen 200 und 4000 Euro. Wer sich in Gruppen aufhält, muss möglicherweise gar 36.000 Euro blechen.

Bußgeld von 36.000 Euro: Urlaubsland bestraft Missachtung eines Verbots hart

Das beliebte Urlaubsland Portugal geht hart gegen Lärmbelästigung an Stränden vor. Wer eine spontane Party nur wenige Meter entfernt vom Atlantischen Ozean feiern möchte, sollte darauf verzichten. Denn wer Lautsprecher aufstellt und damit andere Badegäste beschallt und im schlimmsten Fall belästigt, wird in Portugal ordentlich zur Kasse gebeten. Dann wird es schnell nebensächlich, dass der Urlaub in Portugal rund 28 Prozent günstiger ist als in Deutschland.

Der Grund ist simpel: Der Strandbesuch in Portugal soll für alle Urlauber so angenehm und erholsam wie möglich gehalten werden und nicht ausarten wie beispielsweise am Ballermann auf Mallorca. Wellenrauschen statt lauter Partymusik heißt also an der Algarve und anderen beliebten Urlaubsorten. Einzelpersonen, die gegen das Verbot von lauter Musik an Stränden verstoßen, werden je nach Härte und Häufigkeit mit einem Bußgeld zwischen 200 und 4000 Euro belegt.

Urlaub in Portugal kann sehr teuer werden - Reisende sollten Verbot beachten

Bei größeren Gruppen wird das Bußgeld in Portugal drastisch erhöht. Wer also eine Mannschaftsfahrt, einen Junggesellenabschied oder ähnliches plant und am Strand ordentlich Party machen will, sollte das Verbot berücksichtigen. Andernfalls droht ein Bußgeld von bis zu 36.000 Euro, das die Reise nach Portugal schnell vermiesen könnte.

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Das Verbot von lauter Musik gilt an jedem Strand, der in den Zuständigkeitsbereich der portugiesischen Seefahrtsbehörde fällt. Demnach sei der „Einsatz von Tongeräten und die Entwicklung von Lärm verursachenden Tätigkeiten, die laut Gesetz zu Unannehmlichkeiten führen können“, untersagt. Zudem können etwaige Musikanlagen von den örtlichen Behörden beschlagnahmt werden.

Rubriklistenbild: © Eibner/Imago

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