Der Krankheit vorbeugen

Tanzen gegen Demenz: Warum die Sportart den geistigen Abbau besonders effektiv verzögert

Demenz-Prävention beginnt auf der Tanzfläche, wo Musik und Bewegung das Gehirn fit halten. Darum verzögert Tanzen den geistigen Abbau.

Immer mehr Menschen erkranken in Deutschland an einer Demenz. Dabei muss es nicht nur ältere Personen treffen. Eine frontotemporale Demenz tritt beispielsweise in der Regel schon viel früher auf. Um sich vor einem Gedächtnisverlust zu schützen, sollte man deshalb bereits früh mit der Vorbeugung gegen Demenz beginnen. Neben einer gesunden Ernährungsweise und sozialen Interaktionen spielt körperliche Aktivität eine zentrale Rolle. Eine Bewegungsart unterstützt die Gedächtnisleistung dabei besonders gut.

Bewegung gegen Demenz: Tanzen fördert die Gedächtnisleistung

Um im Alter geistig fit zu bleiben, sollte man sich ausreichend bewegen.

Beim Einüben neuer Tanzschritte wird das Gehirn besonders gefordert, da Musik, Bewegung und Rhythmusgefühl beim Tanzen zusammenspielen müssen. So verbessern sich bei regelmäßigem und anspruchsvollem Tanztraining – bei dem immer wieder neue Tänze einstudiert werden – nach einiger Zeit Aufmerksamkeit, Flexibilität, Gleichgewicht, geteilte Aufmerksamkeit und Wachsamkeit. Denn Bewegung lässt neue Nervenzellen entstehen. Damit sie jedoch nicht wieder verkümmern, sollten die Nervenzellen durch geistiges Training weiter gefordert werden.

Tanzen ist in diesem Fall optimal, da bei dieser Aktivität Bewegung und geistiges Training zusammenkommen. Denn Tänzer müssen immer eine Schrittfolge beachten und diese stetig abrufen können. Im Gegensatz zu anderen Sport- oder Fitnessprogrammen, bei denen man meist die gleichen Bewegungsabläufe durchführt und wiederholt, stellt Tanzen daher eine anspruchsvollere geistige Tätigkeit dar. Zudem hilft es, wenn nicht nur altes Wissen abgerufen wird. Stattdessen sollten immer wieder neue Bewegungsabfolgen und Tanzschritte einstudiert werden.

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Tanzen kann bei leichter Demenz den geistigen Abbau verzögern

Studien weisen darauf hin, dass Tanzen zur Bildung neuer Nervenzellen beiträgt und das Langzeitgedächtnis fördert. Daher wird vermutet, dass der geistige Abbau bei einer leichten Demenz durch Tanztraining verzögert wird. Mithilfe von Tanzen können Sie also auf spielerische Art Ihr Gehirn fit halten und Ihr Denkvermögen schulen.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Addictive Stock/IMAGO

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