Ohne Sorge essen
Sodbrennen vermeiden: Magenfreundlich sind Lebensmittel wie Spinat, Forelle, Kartoffeln, Joghurt und Bananen
VonNatalie Hull-Deichselschließen
Essen ohne Reue und Beschwerden – das wünschen sich Menschen, die zu Sodbrennen neigen. Welche Lebensmittel Sie mit einem guten Gefühl essen können, ohne sauer aufzustoßen.
„Hätte ich das süße Teilchen aus Blätterteig nur nicht gegessen“ – Doch dann ist es meist zu spät, und das Sodbrennen macht sich schon bemerkbar. Immerhin 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland leidet regelmäßig unter Refluxbeschwerden wie Sodbrennen. Wer das brennende Gefühl und den Rückfluss der Magensäure in den Rachen (Reflux) schon erlebt hat, möchte es so schnell wie möglich wieder loswerden. Hausmittel oder Medikamente können gegen Sodbrennen gut helfen – doch am besten ist es jedoch, mögliche Lebensmittel, die die Produktion an Magensäure anregen, zu vermeiden. Menschen, die häufiger unter Sodbrennen (Pyrosis) leiden, haben das ein oder andere Essen noch gut in Erinnerung, das die Beschwerden ausgelöst hat: Gemüse wie Zwiebeln und Tomaten, Obst, beispielsweise Grapefruit und saure Beeren sowie fett- und zuckerhaltige Gerichte. In vielen Fällen lässt sich aber nur vermuten, was die Ursache für den Reflux ist.
Tipps gegen Sodbrennen
Langsam essen
Kleine statt große Portionen
Möglichst fettarm essen
Mindestens vier Stunden vor dem Schlafengehen essen
Nachts etwas mit erhöhtem Kopf schlafen
Ein Spaziergang nach der Mahlzeit fördert die Verdauung
Sollten Sie regelmäßig unter Sodbrennen leiden, ist Vorsicht geboten: Häufiger Reflux von Magensäure erhöht das Risiko, an Magenkrebs und Speiseröhrenkrebs zu erkranken. Auch kann Sodbrennen bereits eine Anzeichen für die Erkrankung selbst sein, wie Magenkrebs oder Speiseröhrenkrebs sein.
Drei Top-Hausmittel gegen Sodbrennen
Heilerde, aufgelöst in einem Glas Wasser oder Fenchseltee
Kartoffelsaft
Sauerkrautsaft
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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.
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