Anzeichen der Krebserkrankung
Magenkrebs frühzeitig erkennen: Achten Sie auf Symptome wie Übelkeit, Blähungen und Gewichtsverlust
VonNatalie Hull-Deichselschließen
Wird ein Tumor im Magen frühzeitig erkannt, stehen die Chancen auf Heilung gut. Wenn Sie die typischen Anzeichen länger als vier bis acht Wochen an sich feststellen, sollten Sie zum Arzt gehen.
In Deutschland erkranken laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) pro Jahr etwa 5.746 Frauen und 9.131 Männer an einem Magenkrebs. Im Durchschnitt sind Männer mit 71 Jahren, Frauen mit 76 Jahren betroffen – das Krankheitsrisiko steigt mit zunehmendem Alter. Die Heilungschancen sind zwar recht gut, wenn der Tumor frühzeitig entdeckt wird, jedoch werden die Warnzeichen der Erkrankung häufig von Betroffenen nicht richtig gedeutet und der Besuch beim Arzt erfolgt sehr spät. Rund zwei Drittel aller Erkrankungsfälle werden erst in einem fortgeschrittenen und inoperablem Stadium entdeckt.
Umso wichtiger ist es, auf mögliche Anzeichen und Symptome wie Schluckbeschwerden zu achten, insbesondere wenn sie länger als vier bis acht Wochen anhalten, wie die Deutsche Krebsgesellschaft aufklärt.
Magenkrebs – Risikofaktoren
Insbesondere Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori
Chronische Magenschleimhautentzündung
Blutarmut, sogenannte „perniziöse Anämie“ aufgrund von Vitamin-B12-Mangel
Magengeschwür
Reflux
Ernährung mit häufigem Verzehr stark gesalzener Speisen und geringem Konsum von frischem Gemüse und Obst
Rauchen
Regelmäßiger und hoher Alkoholkonsum
Genetische Veranlagung
Derartige Symptome bedeuten jedoch nicht in jedem Fall, dass eine Tumorerkrankung des Magens vorliegt. Alle Beschwerden können auch harmlose Ursachen haben. Doch dies kann nur durch eine entsprechende Untersuchung zur Diagnostik festgestellt werden – also lieber einmal zu viel als zu wenig zum Arzt gehen.
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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.
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