Zucker, Fleisch, Wurst
Erhöhtes Krebsrisiko: Elf Lebensmittel begünstigen das Tumor-Wachstum
VonNatalie Hull-Deichselschließen
Ursachen für einen bösartigen Tumor gibt es einige. So können eine familiäre Veranlagung, spontan mutierte Zellen, HPV sowie Lebensgewohnheiten und Ernährung die Entstehung von Krebs begünstigen.
Krebs ist laut Deutsches Krebsforschungszentrum weltweit die zweithäufigste Todesursache, nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und so gefürchtet wie kaum eine andere Erkrankung. Gemäß Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich etwa 8,2 Millionen Menschen an Tumorerkrankungen – in Deutschland waren es im Jahr 2021 knapp 240.000 Patienten, die durch Krebs verstorben sind. Experten gehen davon aus, dass in Deutschland etwa 35 Prozent aller Krebserkrankungen durch ungesunde Ernährung begünstigt werden.
Zu den bekannten krebsauslösenden Faktoren zählen neben der genetischen Disposition vor allen Dingen Zigarettenrauchen, starker Alkoholkonsum, übermäßige UV-Strahlung oder auch Infektionen mit Krankheitserregern wie den Humanen Papillomaviren (HPV). Zwar werden Risiken durch die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit auf Basis langjähriger Studien eingestuft, doch einen absoluten Schutz vor Krebs gibt es nicht.
Krebsrisiko kennen: Zehn Lebensmittel können eine Erkrankung begünstigen
Trotz der Statistik kann für den Einzelnen eine Krebserkrankung nicht vorhergesagt oder ausgeschlossen werden. Selbst wer vermeintliche Krebserreger in seiner Ernährung reduziert oder vermeidet, sich regelmäßig bewegt, nicht raucht, kaum oder keinen Alkohol trinkt, kann an einem bösartigen Tumor erkranken.
Die Deutsche Krebshilfe empfiehlt bestimmte Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, um das Krebsrisiko zu senken:
- Variieren Sie Ihre Mahlzeiten und probieren Sie eine breite Palette von Lebensmitteln.
- Setzen Sie vorrangig auf pflanzliche Nahrungsmittel wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte.
- Wählen Sie frische Lebensmittel aus lokaler Produktion und achten Sie auf saisonale Verfügbarkeit.
- Reduzieren Sie Ihren Verzehr von industriell hergestelltem Zucker.
- Begrenzen Sie den Konsum von Fleisch und meiden Sie verarbeitete Fleischprodukte.
- Integrieren Sie frischen Fisch mindestens einmal pro Woche in Ihren Ernährungsplan.
- Ersetzen Sie schädliche Transfette durch gesunde Fette wie Olivenöl.
- Vermeiden Sie verdorbene Lebensmittel, insbesondere verschimmelte Produkte.
- Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten schonend zu, indem Sie sie nicht übermäßig erhitzen oder anbraten.
- Vermeiden Sie Übergewicht.
- Betreiben Sie regelmäßig körperliche Aktivität, um Ihre Gesundheit zu fördern.
- Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Mahlzeiten und genießen Sie diese mindestens eine halbe Stunde lang.
- Trinken Sie täglich etwa zwei Liter Wasser oder ungesüßte Getränke.
- Begrenzen Sie Ihren Alkoholkonsum oder verzichten Sie idealerweise ganz darauf.
- Vermeiden Sie Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum, um Ihr Krebsrisiko zu senken.
Krebs-Risiko mit gesunden Lebensmitteln senken: Brokkoli, Knoblauch, Zwiebel und Lauch können schützen




Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.
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