Neurodegenerative Erkrankungen
Demenz vorbeugen: Acht Tipps, die vor einem Gedächtnisverlust schützen
Wer sich im Alter vor einer Demenz-Erkrankung fürchtet, kann dieser bis zu einem gewissen Maße vorbeugen. Dabei kommt es auf den Lebensstil an.
Bei Menschen, die unter Demenz leiden, kommt es zu einem schleichenden Gedächtnisverlust. Dabei lässt die Gedächtnisleistung der Betroffenen mehr und mehr nach, bis sie irgendwann ihren Alltag nicht mehr selbst bewältigen können. Alzheimer, bei der es sich um die am häufigsten auftretende Demenzform handelt, verläuft beispielsweise in sieben Phasen. Wer sich vor einer Demenz-Erkrankung schützen möchte, sollte auf einen gesunden Lebensstil achten. Dabei gibt es verschiedene Maßnahmen, mit denen Sie Ihre Gedächtnisleistung fördern können.
Demenz vorbeugen: Acht Maßnahmen können vor einem Gedächtnisverlust schützen
- Achten Sie auf einen Blutdruck von maximal 130/80 mmHg, da eine gute Blutgefäßgesundheit auch dem Gehirn zugutekommt. Maßnahmen wie Gewichtsreduktion, regelmäßige Bewegung und Medikamente können dabei helfen.
- Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Zucker- und Cholesterinwerte, da erhöhte Werte das Gedächtnis negativ beeinflussen können. Frühzeitige Erkennung und Behandlung durch Ihren Hausarzt sind entscheidend.
- Vermeiden Sie Stürze und Gehirnerschütterungen, indem Sie Ihre Balance trainieren, potenzielle Stolperfallen beseitigen und bei Bedarf eine Sehhilfe tragen. Beim Fahrradfahren ist das Tragen eines Helms wichtig.
- Nehmen Sie einen Hörtest vor, wenn Sie Schwierigkeiten beim Hören bemerken, da gutes Hörvermögen die Gedächtnisleistung beeinflusst. Tragen Sie ein vorhandenes Hörgerät, um sich vor Gedächtnisverlust zu schützen.
- Gestalten Sie Ihren Lebensstil gesund, indem Sie eine Ernährung mit viel Gemüse, Obst und gesunden pflanzlichen Ölen bevorzugen. Kombinieren Sie dies mit regelmäßiger körperlicher Aktivität, um das Demenz-Risiko zu reduzieren.
- Fordern Sie Ihre Nervenzellen heraus, indem Sie regelmäßig Neues lernen, sei es eine Sportart oder eine Sprache. Pflegen Sie soziale Kontakte, um ständigen Input und Informationen für das Gehirn zu gewährleisten.
- Reduzieren Sie Stress, da das Stresshormon Cortisol den Blutdruck erhöht und Schlafstörungen sowie Depressionen begünstigt. Integrieren Sie Entspannungstechniken wie Yoga, Spaziergänge, Musik oder Atemübungen in Ihren Alltag.
- Achten Sie auf ausreichenden Schlaf und Ruhepausen, da Personen, die dauerhaft weniger als sechs Stunden pro Nacht schlafen, ein erhöhtes Demenz-Risiko haben. Erholung ist wichtig, und bei langfristigen Schlafproblemen sollte ein Arzt konsultiert werden.
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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.
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