Tumor vorbeugen

Brustkrebs verhindern: Welche sechs Risikofaktoren Frauen beeinflussen können

Neben der Veranlagung spielen auch Übergewicht, Schwangerschaft und Stillen eine bedeutende Rolle bei Brustkrebs. Selbst die Periode kann Einfluss nehmen.

Brustkrebs ist laut der Deutschen Krebsgesellschaft mit über 70.000 Neuerkrankungen in Deutschland die am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung bei Frauen. Die Erkrankung tritt häufiger in der linken Brust auf. Bei frühzeitiger Erkennung und adäquater Behandlung besteht in der Regel eine gute Heilungschance. Trotzdem verlieren jedes Jahr über 17.000 Frauen ihr Leben aufgrund von Mammakarzinomen. Umso wichtiger ist es, dass Frauen die Risikofaktoren kennen, von denen einige positiv beeinflusst werden können, und regelmäßig Früherkennungsuntersuchungen wahrnehmen.

Brustkrebs verhindern: Sechs Risikofaktoren können positiv beeinflusst oder gar verhindert werden

Sport und Bewegung helfen, Übergewicht zu vermeiden. Wer Übergewicht reduziert, senkt auch das Risiko für Brustkrebs.

Nachfolgende beeinflussbare Faktoren, alleine oder zusammen genommen, können das Brustkrebsrisiko erhöhen. Das bedeutet gleichzeitig, dass ein Vermeiden die Gefahr für ein Karzinom reduzieren kann:

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Erhöhtes Krebsrisiko: Elf Lebensmittel begünstigen das Tumor-Wachstum

Wurst
Zucker
Burger
Pommes frites
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Brustkrebs verhindern: Etwa ein Viertel der Erkrankungen wäre durch gesünderen Lebensstil vermeidbar

Neben den verschiedenen Risikofaktoren, die gemäß der Deutschen Krebsgesellschaft nicht oder schwer beeinflussbar sind, ist es auch ein ungesunder Lebensstil, der zu einem Teil der Brustkrebsneuerkrankungen führt. Abgesehen von Rauchen und Alkoholkonsum spielt die Ernährung eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Essen Frauen viel tierische Fette, steigt der Östrogenspiegel und damit auch das Risiko, Brustkrebs zu entwickeln. Forscher sehen einen Zusammenhang darin, da in asiatischen Ländern – in denen nur wenig tierische Fette konsumiert werden – eine sehr viel geringere Brustkrebshäufigkeit zu beobachten ist. Übergewichtige Frauen (BMI > 25 kg/m2) entwickeln zudem häufiger Brustkrebs, da im Fettgewebe Hormone gebildet werden, die den Östrogenspiegel ebenfalls ansteigen lassen. Doch auch Untergewicht (BMI < 18,5 kg/m2) stellt ein erhöhtes Risiko für ein Mammakarzinom dar, so die Deutsche Krebsgesellschaft weiter.

Der Oktober ist Brustkrebs-Monat

Jedes Jahr im Herbst soll mittels bundesweiter Aktivitäten auf die gefürchtete Erkrankung „Brustkrebs“ und die Situation von Betroffenen sowie deren Angehörigen aufmerksam gemacht werden.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Monkey Business 2/Imago

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