Anzeichen für Bronchialkarzinom

Lungenkrebs: Elf Symptome, die auf einen Tumor hinweisen – nicht nur Husten

Frau mit Fieber im Bett
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Erhöhte Temperatur und Fieber sind in der Regel ein Zeichen davon, dass der Körper gegen etwas kämpft. Tumorwachstum hat in vielen Fällen eine Veränderung der Körpertemperatur zur Folge. Wer bemerkt, dass er ohne eigentlichen Infekt Temperaturschwankungen hat, sollte einen Arzt aufsuchen.
Mann, der müde und erschöpft ist
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Eine anhaltende Müdigkeit und Abgeschlagenheit kann im Zweifelsfall auch auf ernste Erkrankungen wie Lungenkrebs hindeuten. Bei einer Dauer von mehr als zwei bis drei Wochen sollten die Symptome unbedingt mit einem Arzt besprochen und abgeklärt werden.
Frau mit Kurzatmigkeit
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Menschen, die an Lungenkrebs erkranken, bemerken eine zunehmende Kurzatmigkeit und/oder Atemnot. Auch diese Symptome sollten frühzeitig von einem Facharzt (Pneumologen) abgeklärt werden.
Frau mit Atemnot und Brustschmerzen (Symbolbild)
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Als typisches Symptom eines sich entwickelnden Lungenkarzinoms sind nicht nur Atemnot sowie ein Engegefühl und Schmerzen in der Brust zu erkennen, auch ein Pfeifen beim Einatmen kann ein Indiz für die Erkrankung sein.
Mann mit Schmerzen im Nacken und Rücken
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Neben Brustschmerzen kann eine Krebserkrankung wie das Bronchialkarzinom auch zu Gliederschmerzen, Knochenschmerzen sowie Rückenschmerzen führen.
Frau liegt schwitzend im Bett
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Eine Krebserkrankung wie ein Lungenkarzinom kann sich auch durch immer wiederkehrende Schweißattacken, insbesondere Nachtschweiß, bemerkbar machen. Betroffene leiden daher unter Schlafstörungen – auch durch die Luftnot, die mit dem Tumorwachstum verbunden ist und sich im Liegen verstärkt.
Mann hustet
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Hält akuter Husten länger als zwei Wochen an – obwohl dieser zum Beispiel mit Antibiotikum behandelt wurde – könnte dies auf eine ernste Erkrankung wie einen Tumor hindeuten. Auch ein chronischer Husten, der sich verändert und/oder verstärkt, kann auf eine schwere Erkrankung zurückzuführen sein.
Mann hustet in Taschentuch
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Wer unter Husten leidet, der mit Auswurf verbunden ist – mit oder ohne Blutbeimengung – sollte so bald wie möglich einen Arzt aufsuchen. Beschwerden dieser Art können ein Hinweis für ein Lungenkarzinom sein.
Frau fasst sich an den Hals
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Manche Menschen, die an einem Bronchialkarzinom erkranken, entwickeln eine heisere Stimme, insbesondere, wenn der Tumor auf Nerven im Brustkorb drückt.
Mann trinkt Orangensaft
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Mit der Heiserkeit kann auch das Schlucken zunehmend schwerfallen oder schmerzen.
  • Natalie Hull-Deichsel
    VonNatalie Hull-Deichsel
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Frühe Symptome für einen Tumor in der Lunge werden häufig zu spät erkannt. Umso wichtiger ist es, bei Beschwerden so bald wie möglich zum Arzt zu gehen.

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 57.500 Menschen an Lungenkrebs, auch als Bronchialkarzinom bekannt, so das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ). Die Symptome, die mit der Tumorerkrankung einhergehen, bleiben häufig lange unbemerkt. Gerade im frühen Stadium kann sich eine Krebserkrankung zunächst auch nur durch Fieber und Abgeschlagenheit bemerkbar machen. Zeigen sich die für Lungenkrebs relativ typischen Beschwerden, bedeutet das keinesfalls, dass es sich tatsächlich um Lungenkrebs handelt. Auch eine chronische Bronchitis oder Lungenentzündung können derartige Symptome hervorrufen, wie die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) darauf hinweist.

Es ist ratsam, dass insbesondere Menschen mit einem möglichen, hohen Lungenkrebsrisiko die Warnzeichen kennen und bei anhaltenden Beschwerden ärztliche Hilfe suchen. Männer erkranken häufiger an Lungenkrebs als Frauen, aber unabhängig vom Stadium der Erkrankung ist bei Frauen unter der Therapie eine bessere Prognose zu verzeichnen als für Männer.

Während bis vor ein paar Jahren die Diagnose Lungenkrebs für viele Betroffene noch mit wenig Hoffnung verbunden war, können heute dank personalisierter und zielgerichteter Therapien in der Pneumo-Onkologie selbst Patienten im Endstadium noch über Jahre hinweg ein fast normales Leben führen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © AndreyPopov/Imago

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