Fristen für Dokumente
Aufbewahrungsfristen: So lange müssen gängige Dokumente aufbewahrt werden
VonAnna Heyersschließen
Was ist wichtig, was kann weg? Spätestens beim Büro aufräumen stellen sich viele Menschen diese Fragen. Wir stellen die Fristen für Kontoauszüge, Zeugnisse und Abrechnungen vor.
Es gibt Unterlagen, die können nach ein, zwei Jahren problemlos entsorgt werden. Aber eben nicht alle. Und einige Dokumente sollten sogar ein ganzes Leben (oder darüber hinaus) aufbewahrt werden. Bei einigen Dingen geht das in Kopie, andere benötigt man unbedingt im Original und mit einer Digitalisierung kann man den Papierbergen Herr (oder Frau) werden.
Ein Tipp schon hier: Im Idealfall erstellt man einen Ordner, in dem die wichtigsten Dokumente zusammen aufbewahrt werden – zumindest in Kopie. Da hinein kommen dann u.a. auch Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und das Testament. Den Aufbewahrungsort dieses Notfallordners sollte man im engsten Kreis kommunizieren, sodass Angehörige oder Freunde im Fall der Fälle Bescheid wissen.
In Kürze: Dokumente wie Ausweispapiere, Urkunden (Geburt, Heirat, Scheidung, Tod), Erbscheine oder der Sozialversicherungsausweis müssen ein Leben lang aufbewahrt werden. Steuerbelege, Arbeitsverträge, Kontoauszüge oder Gehaltsabrechnungen können hingegen – nach mehr oder weniger kurzen Fristen – entsorgt werden
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