Tipps aus der Küche

Die Kunst der Bolognese: Wie man das italienische Original zubereitet

Die Bolognese ist ein Favorit unter den italienischen Gerichten. Die Zubereitung erfordert jedoch einige Feinheiten. Entdecken Sie die Geheimnisse der italienischen Nonnas.

Neben Pizza, Polenta und Risotto gehört auch Pasta zu den beliebtesten italienischen Gerichten der Deutschen. Dabei dürfte „Ragù alla bolognese“ zu den unumstrittenen Favoriten zählen. Wer die deftige Hackfleischsoße originalgetreu nachkochen und anschließend mit etwas geriebenem Parmesan garniert und zu gekochter Pasta genießen möchte, sollte im Rahmen der Zubereitung ein paar Feinheiten beachten.

Die Basics für italienische Bolognese: Hackfleisch und Tomatensoße

Auch bei einer scheinbar simplen Pasta-Soße, wie der italienischen Bolognese, sollten zunächst einmal die Basics stimmen. So stellen sich wohl viele Menschen beim Metzger oder an der Fleischtheke im Supermarkt die Frage: Welches Hackfleisch eignet sich für originalgetreues „Ragù alla bolognese“? Die richtige Antwort lautet Rindfleisch.

Nicht wenige Rezepte empfehlen eine Mischung aus Rind- und Schweinefleisch, mit der Bolognese ebenso gut gelingt. So oder so sollte das Fleisch jedoch nicht zu mager sein, da Fett einen elementaren Geschmacksträger der Pasta-Soße bildet. Für zusätzliche Fleischaromen kommt in die originale Bolognese, mit oder ohne Schweinefleisch, Pancetta – italienischer Bauchspeck vom Schwein.

Mit diesen einfachen Tricks schmeckt Spaghetti Bolognese aus der heimischen Küche wie bei Nonna in Bella Italia. (Symbolbild)

Neben Hackfleisch gehören auch Tomaten – ob ganz, stückig, oder passiert – zu den Hauptbestandteilen der Bolognese. Dementsprechend empfiehlt es sich, eine einfache italienische Tomatensoße zu kochen anstatt zu einer gekauften aus dem Glas zu greifen. Ob Sie dafür Dosentomaten oder frisches Gemüse verwenden, ist Ihnen überlassen.

Paprika, Zucchini, Pilze und Co.: Das kommt nicht in eine klassische Bolognese

Neben den Tomaten für die Soßengrundlage, finden in der Regel auch Karotten, Sellerie und Zwiebeln ihren Weg in die klassische Bolognese. Darüber hinaus sollten Sie jedoch auf Gemüse verzichten. Wer keine fleischlose Alternative, wie eine vegane Bolognese aus Linsen, zaubern möchte, sollte an Pilzen, Paprika und anderem bunten Gemüse sparen.

Der Feinschliff: Getrocknete Kräuter, Rotwein – und Vollmilch?

Neben dem angeschwitzten Schweinespeck, dem Suppengemüse und etwas Gemüsebrühe, dürfen auch getrocknete Kräuter in der aromatischen Pasta-Soße nicht fehlen. Hierfür eignen sich sämtliche italienische Kräuter, wie Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin, Salbei, Paprikapulver und Lorbeerblätter. Eine Prise Zucker und ein Schuss Rotwein runden das fleischige Aroma schließlich ab. Nach dem Kochen kann ein Schuss Milch dazu beitragen, dass das Fleisch etwas zarter wird und die Bolognese so weicher und wunderbar cremig macht. Alternativ kann auch ein Stückchen Butter unter die Soße gerührt werden.

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Bolognese wie aus Bella Italia: Nehmen Sie sich Zeit

Wenn es einmal besonders schnell gehen muss, lässt sich Bolognese auch in 20 Minuten kochen und zu Spaghetti servieren. Die klassische italienische Variante sollte jedoch für mindestens zwei Stunden bei geringer Hitze vor sich hin köcheln oder alternativ für einige Stunden durchziehen. So entfalten sich die einzelnen Aromen und die fertige Soße schmeckt besonders intensiv.

Rubriklistenbild: © Zoonar/Imago

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