Herbstgemüse

Bei diesen Kürbissorten ist die Schale zum Mitessen geeignet

Kürbisse sind das Highlight im Herbst. Verschiedene Sorten lassen sich komplett mit Schale verzehren. Diese fünf können Sie probieren.

München – 114.000 Tonnen Speisekürbisse haben Landwirte in Deutschland 2024 nach Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft geerntet. Weil die runden Riesen so beliebt sind, steigen die Anbauflächen immer weiter an. Welches sind die beliebtesten Sorten und wo kann man die Schale mitessen?

Hokkaido-Kürbis macht sich auch gut als Suppenschale. (Symbolfoto)

Herbstzeit ist Kürbis-Zeit. Es gibt etwa 800 Sorten, von denen Hokkaido und Butternut nach Angaben von Utopia.de besonders beliebt sind. Die Früchte lassen sich in der Küche sehr vielseitig einsetzen. Am einfachsten funktioniert das mit Sorten, bei denen die Schale dranbleiben kann.

Beim Hokkaido-Kürbis können Sie die Schale mitessen

Der Hokkaido ist der bekannteste Kürbis in Deutschland und fällt durch seine leuchtend orange Schale auf. Sein nussig-süßlicher Geschmack und das feste Fruchtfleisch, das beim Kochen weich wird, machen ihn beliebt.

Die dünne Schale verleiht den Gerichten zusätzliches Aroma und kann nach Informationen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen mitgegessen werden. Tipp: Besonders gut eignet sich der Hokkaido für Suppen, er passt aber beispielsweise auch gut zu Ofenkartoffeln.

Zehn köstliche Suppen, die man mit der Ernte aus dem eigenen Garten kochen kann

Suppenterrine mit Hühnersuppe mit Nudeln auf einem Holztisch.
Es ist eine grüne Gemüsesuppe zu sehen.
Es ist eine Schüssel Kürbissuppe zu sehen.
Es sind Lauch und Kartoffeln in einer Suppe zu sehen.
Zehn köstliche Suppen, die man mit der Ernte aus dem eigenen Garten kochen kann

Butternut

Der Butternut-Kürbis hat die Form einer großen Birne. Sein dunkeloranges Fruchtfleisch ist cremig, ähnlich wie eine Avocado, und schmeckt mild-buttrig-nussig. Die cremefarbene Schale ist fest, kann aber mitgegessen werden, wenn sie länger gegart wird. Daher wird der Butternut oft geschält. Tipp: Er eignet sich hervorragend als Ofengemüse oder für Suppen.

Patisson – der „Ufo-Kürbis“

Der Patisson-Kürbis, auch als Ufo-Kürbis oder Kaisermütze bekannt, ist in verschiedenen Farben von cremeweiß bis gelb-grün erhältlich. Mit einem Durchmesser von etwa 20 Zentimetern ist er relativ klein. Sein milder, leicht süßer Geschmack erinnert an Zucchini. Bei kleinen Exemplaren kann die Schale nach Angaben von Utopia.de mitgegessen werden, bei größeren sollte sie entfernt werden. Tipp: Patissons können gebacken, gebraten, eingelegt oder zu Suppen verarbeitet werden; kleine Exemplare schmecken auch roh.

Muskatkürbis

Der Muskatkürbis, auch Moschuskürbis genannt, gehört zu den größeren Kürbissen. Seine gerippte Schale kann orange oder dunkelgrün sein und verströmt einen Muskatduft, der ihm seinen Namen gab. Der kräftige, aromatische Geschmack macht ihn vielseitig einsetzbar. Die Schale ist essbar, aber sehr fest und benötigt beim Garen länger als das Fruchtfleisch. Daher wird der Muskatkürbis oft geschält. Er eignet sich für Suppen, Currys oder Eintöpfe.

Roter Zentner

Der Rote Zentner ist ein riesiger Kürbis mit essbarer, aber harter Schale, die meist entfernt wird. Sein nussig-süßes Fruchtfleisch eignet sich hervorragend für Suppen. Tipp: Der Rote Zentner ist ideal als Halloween-Dekoration, da sich die Schale gut schnitzen lässt.

Diese Kürbissorten sollten Sie schälen

Einige Kürbisse sollten grundsätzlich geschält werden, da ihre Schale zu hart ist und beim Kochen entweder lederartig oder einfach nicht weich wird. Dazu gehören Bischofsmütze, Spaghetti-Kürbis und Baby Bear.

Rubriklistenbild: © Susan Brooks-Dammann

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