Leseempfehlungen

Drei Schirach-Bücher, die Sie mit großer Lesefreude in die Welt der Verbrechen eintauchen lassen

Wenn Sie sich an die Werke des deutschen Schriftstellers wagen möchten, aber nicht wissen, wo Sie beginnen können, lassen sich drei Bücher besonders empfehlen.

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Mit seinem neusten Roman „Regen“ schaffte es Ferdinand von Schirach erneut auf die Spiegel Bestseller-Liste. Das dürfte für die meisten Schirach-Fans keine große Überraschung gewesen sein, schließlich liefen schon seine früheren Werke ausnahmslos erfolgreich auf dem Buchmarkt ein. Der deutsche Schriftsteller und Strafverteidiger schreibt überwiegend Justizgeschichten über Verbrechen und Schuld. Dabei ist er für seinen sehr präzisen und souveränen Schreibstil bekannt.

Ferdinand von Schirach „Verbrechen“

2009 veröffentlichte der studierte Jurist sein erstes Buch „Verbrechen“ und gewann damit abrupt den Kleist-Preis. Der Erzählband umfasst elf Kurzgeschichten, basierend auf Fällen aus seiner Kanzlei. Obwohl es doch sehr sachlich geschrieben ist, liest es sich auch als Laie nicht kompliziert oder trocken. Im Gegenteil, sehr kurzweilig gehalten, lässt sich das Buch in wenig Zeit verschlingen. Ein gelungener Auftakt für die Reihe an gefeierten Romanen, Theaterstücken und Erzählbänden, die daraufhin folgten.

Strafverteidiger und Schriftsteller Ferdinand von Schirach stellt die Leser seiner Justizgeschichten regelmäßig vor die Frage von Schuld und Unschuld. (Symbolbild)

Ferdinand von Schirach „Verbrechen“

2020, btb Verlag, ISBN 13-978-3442770663

Preis: Taschenbuch 12 €, E-Book 8,99 €, Seitenzahl: 208 (abweichend vom Format)

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Ferdinand von Schirach „Tabu“

Nach weiteren Erzählbänden und seinem ersten, internationalen Bestsellerroman „Der Fall Collini“, folgte 2013 sein zweiter Roman „Tabu“. Zwar behandelt auch dieser wieder Strafdelikte, Schirach lässt allerdings deutlich mehr in das Innenleben des Protagonisten blicken. Das Buch spielt sich dementsprechend weniger vor Gericht und mehr im Privatleben der Hauptfigur, des Installationskünstlers Sebastian von Eschburg, ab. Anhand dessen Lebensgeschichte und dem plötzlichen Vorwurf, eine junge Frau getötet zu haben, stellt Schirach seine Leser wiederholt vor die Frage von Schuld und Unschuld.

Ferdinand von Schirach „Tabu“

2017, btb Verlag, ISBN 13-978-3442714988

Preis: Taschenbuch 12 €, E-Book 10,99 €, Seitenzahl: 256 (abweichend vom Format)

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Ferdinand von Schirach „Terror“

2015 erschien Schirachs erstes Stück fürs Theater. Mit „Terror“ zeigt der Schriftsteller erneut, wie schwierig es sein kann, ein Verbrechen zu verhandeln. Besonders, wenn dem keine böswillige Straftat, sondern vielmehr das Abwägen einer äußerst komplexen Entscheidung nach bestem Wissen und Gewissen zugrunde liegt. Vor Gericht steht ein Kampfpilot der Luftwaffe, der entgegen dem Befehl seiner Vorgesetzten ein, von Terroristen entführtes, Flugzeug abschießt.

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Cover zu „Maman“ von Sylvie Schenk
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Ferdinand von Schirach „Terror“

2016, btb Verlag, ISBN 13-978-3442714964

Preis: Taschenbuch 12 €, E-Book 8,99 €, Seitenzahl: 176 (abweichend vom Format)

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Rubriklistenbild: © Panama Pictures/Imago

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