Diskussion über Erweiterung

Zum Selbachpark mit dem E-Scooter? Fuhrpark in Pelkum wird nicht erweitert

Ein E-Scooter steht in Hamm auf einem Gehweg
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Zuwachs: Das Roller-Angebot in Hamm wird ausgebaut. Pelkum bleibt jedoch außen vor.

Die Firma Lime stockt ihre Flotten in Hamm auf. Geplant sind 200 Standorte. Pelkum und Teile von Herringen bleiben allerdings außen vor.

Pelkum/Herringen – Aufgrund der starken Nachfrage möchte die Firma Lime im Frühjahr die Flotte ihrer E-Scooter in Hamm von 50 auf 300 vergrößern und damit die festgelegte, maximale Gesamtkapazität im Stadtgebiet ausschöpfen. Geplant sind 200 Standorte und eine Erweiterung des Servicegebiets auf 22 Kilometer. Komplett außen vor bleibt allerdings der Stadtbezirk Pelkum sowie weite Teile von Herringen, Bockum-Hövel und Rhynern. Eine Ausweitung dorthin sei nach Angaben des Unternehmens aufgrund der Obergrenze der Flottengröße nicht möglich, hieß es.

Zwar ist in der Mitteilungsvorlage auch vom Ortsteil Lohauserholz als Erweiterungsgebiet die Rede. Das sei aber, wie Stadtsprecher Lukas Huster einräumte, ein Fehler im Text. Richtig sei die Kartendarstellung im Anhang. Und dort sei Lohauserholz ausgewiesen.

Auch Herringen bekommt keine weitern E-Scooter

Die Pelkumer Bezirksvertreter nahmen die Vorlage zur Kenntnis, sparten aber nicht mit Kritik. Christian Jürgenliemke (Bündnis 90/Die Grünen) bemängelte, dass der Anbieter der E-Scooter in Hamm nicht alle Verkehrsräume bediene. Er bat darum, dass er eine flächendeckende Versorgung mit E-Scootern gewährleisten möge. In eine andere Richtung schlug Manuela Purwin-Bullert (Linke). Sie verwies darauf, dass die E-Scooter Behinderungen für Passanten darstellen könnten. Sie bat darum, dass eine Kontrolle durch die Ordnungsbehörde erfolge. CDU-Chef Anton Harling (CDU) betonte, dass es in Zukunft möglich sein sollte, wichtige Bereiche im Stadtbezirk wie das CreativRevier oder den Selbachpark mit Scootern zu erreichen. Es müsse aber auch Akzeptanz dafür geschaffen werden.

Auch in Herringen wurde über die Vorlage diskutiert, denn mit Ausnahme der Westenheide ist auch der Stadtbezirks kein Erweiterungsgebiet. Zudem wurde über den tatsächlichen Bedarf und die Umweltfreundlichkeit von E-Scootern diskutiert. SPD-Fraktionschef Julian Janssen begrüßte die Erweiterung des Angebots. Rolf Schmersträter (CDU), sah vor allem mit Blick auf den Lippepark Bedarf. Hier stelle sich aber die Frage, wo E-Scooter im Parkbereich abgestellt werden können.

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