Wer hat Angst vorm Schwarzen Weg?

Dunkle Ecken und Straßen in Hamm: Welche meiden Sie lieber?

Symbolbild
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Hamm - Hamm ist eine Großstadt. Und wie in jeder anderen Großstadt gibt es hier Straßen und Bereiche, die viele gern meiden - weil sie schmuddelig, beklemmend oder (vermeintlich oder belegt) unsicher sind. Das Stichwort lautet "Angsträume".

Für manche Menschen ist der Schwarze Weg solch ein Bereich. So richtig schwarz ist er allerdings nicht. Eher grau. Am Bahndamm entlang zieht sich die Straße vom Bahnhof zur Alleestraße, auf der einen Straßenseite von Parkplätzen gesäumt, auf der anderen von Mietshäusern und Gewerbeflächen. Passanten hasten vorbei, an der Böschung liegt immer mal wieder Müll. Vielen ist der Schwarze Weg aber einfach unheimlich. 

Dabei bedeutet unheimlich nicht unsicher: Ein Kriminalitätsschwerpunkt sei der Schwarze Weg nicht, heißt es bei der Polizei. Während rund am Bahnhof selbst immer wieder schwere Straftaten registriert wurden, ist der Schwarze Weg in dieser Hinsicht unauffällig.

Schwarzer Weg

Ein wenig schmuddelig ist der Weg dagegen schon: Bei der Stadt weiß man um die Müllproblematik. Die Grünen hatten im

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Frühjahr die Entwicklung unansehnlicher Müllkippen beklagt und Abhilfe gefordert. Die Eigentümer der vermüllten Flächen seien angehalten worden, dort aufzuräumen, teilte die Stadt dazu mit. Und: Weil es sich um einen frei zugänglichen und stark frequentierten Straßenzug handele, werde dort wohl immer wieder illegal Müll entsorgt.

Während für den Bahnhof unlängst eine große Sicherheits- und Sauberkeitskampagne ausgerufen wurde, bleiben Straßen wie der Schwarze Weg Angsträume: Passanten fühlen sich dort unwohl, obwohl es dort keine nachweisebare Bedrohung gibt. Es sind unübersichtlich und vernachlässigt wirkende Ecken, die bei Bürgern Beklemmungen auslösen.

Jetzt sind Sie gefragt!

Das ist vermutlich nicht nur am Schwarzen Weg so: Wo gibt es Gruselecken in Hamm? Wo fühlen Sie sich unsicher? Melden Sie sich unter Telefon 105-247 (11-18 Uhr) oder per Mail an lokales-hamm@wa.de oder nutzen Sie unsere Facebookseite!

Übrigens:

Der Schwarze Weg hat seinen Namen von seinem ursprünglichen Straßenbelag: schwarzer Schlackenasche. Die Straße wurde erst

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nach dem Zweiten Weltkrieg gepflastert. Unhaltbare Zustände am Schwarzen Weg wurden bereits 1905 beklagt, als ein Mann in ein Loch fiel, das sich dort aufgetan hatte, und nur mithilfe von Passanten herausgezogen werden konnte.

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