Tödliche Schüsse in Werries: Fragen bleiben offen

Zwei Tote forderte die Schießerei am 26. November in Werries.
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Zwei Tote forderte die Schießerei am 26. November in Werries.

HAMM - Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft rund um die tödliche Schießerei in der Seniorenwohnanlage am Friedrich-Gruß-Weg in Werries stehen kurz vor dem Abschluss. Alle Zeugen und überlebenden Opfer sind von den Ermittlern befragt worden.

Das erklärte Staatsanwältin Sandra Lücke auf WA-Nachfrage. Einige Fragen rund um die Bluttat, bei der am Mittwoch vor zwei Wochen ein 72-jähriger Bewohner und der 77-jährige Schütze ums Leben kamen sowie eine 77-jährige Mieterin und eine 55-jährige Fachkraft erheblichst

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Herkunft der Waffe ungeklärt

verletzt worden waren, werden aber wohl nie beantwortet werden. Zum Beispiel die, woher die Waffe stammte und ob der Todesschütze seine Greueltat möglicherweise über Wochen und Monate vorbereitet hatte.

„Das Verfahren ist noch nicht eingestellt“, sagte Staatsanwältin Lücke. „Aber es ist auch kein Geheimnis, dass es in diesem Fall keinen Verdächtigen mehr gibt, gegen den ein Verfahren geführt werden könnte. Der Mann ist schließlich tot.“

Überprüft werde derzeit lediglich noch die Tatwaffe. Aufzuklären sei, ob die Pistole bei in der Vergangenheit verübten Straftaten schon einmal benutzt worden war – möglicherweise von einem Vorbesitzer. Wenn das Ergebnis vorliege, werde das Verfahren vermutlich auch offiziell abgeschlossen.

Auch die beiden Frauen, die durch Schüsse aus der Pistole lebensgefährlich verletzt worden waren, seien mittlerweile von der Polizei befragt worden. Ihr Zustand habe sich demzufolge entsprechend gebessert. - fl

Fotos und Video vom Tatort:

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