Nachgefragt bei der Stadt
Stillstand im „Erlebensraum“: Wann gehen die Arbeiten weiter?
Stillstand im „Erlebensraum“: Seit mehreren Wochen passiert rechts und links der Münsterstraße wenig Sichtbares – dabei soll der Bau des Großprojekts in der Lippeaue doch in den verbleibenden Monaten dieses Jahres ins Ziel einlaufen.
Hamm – Der wichtigste verbliebene Programmpunkt ist die Ausgestaltung des so genannten Auenparks zwischen der Lippe und dem Flugplatz. Für diese Arbeiten hatte die Stadt Hamm im Winter eine Ausschreibung veröffentlicht. Wie Rathaussprecher Tobias Köbberling jetzt auf Nachfrage mitteilte, werde der Auftrag „voraussichtlich in der kommenden Woche vergeben“: In Abstimmung mit dem Auftragnehmer sollen die Bauarbeiten dann „zeitnah“ beginnen, heißt es.
Auch die Arbeiten für die Aussichtsplattform neben dem Hamtec kommen seit der im Februar vollzogenen Einrüstung der zu überbauenden Trafostation offenbar nicht so recht voran. Tatsächlich seien die Fundamente für die Errichtung der Stahlkonstruktion inzwischen aber hergestellt, so Köbberling. Auch die fachgerechte Abdichtung des Daches sei bereits erfolgt. Nun stehe die Vorfertigung der Bestandteile für die Stahlkonstruktion und die anschließende Verzinkung an.
Erlebensraum Lippeaue: Perspektive für Aussichtsplattform
Verzögerungen im Bauablauf habe es dennoch gegeben, weil das notwendige Material „aufgrund der schwierigen Lage auf dem Stahlmarkt nicht beschafft werden konnte“. Mittlerweile sei es jedoch bei der beauftragten Stahlbaufirma eingetroffen; die Vorfertigung der Konstruktion stehe somit bevor.
Die Errichtung der vorgefertigten Teile zur Aussichtsplattform solle dann Anfang Juni beginnen und spätestens Ende Juni abgeschlossen werden. Damit würde dieses Projekt doch noch im ursprünglich avisierten Zeitraum beendet werden. han
Das von der Stadt und dem Lippeverband gemeinsam verantwortete Gesamtprojekt „Erlebensraum Lippeaue“ soll bis März 2023 vollendet sein.
